Gestern mit der Bahn nach Aschaffenburg (Hinfahrt sehr angenehm leer / Rückfahrt beengter). Ziel war diesmal die Ausstellung " Johannes Grützke der Menschenmaler". Schon der Ausstellungsort - die ehemalige Jesuitenkirche - ist interessant.
Grützke ist 2017 mit 79 verstorben , hatte an der Kunstakademie Nürnberg eine Professur ( Axel Gerke hat bei ihm studiert) , besaß aber sein Atelier immer in Berlin. Ich hab mir einen Audioguide ausgeliehen, was mir dann sehr half einige verschlüsselte, vermutete Aussagen der meist großformatigen Gemälde zu entdecken ...
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| Selbstbildnisse |
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| der Vortrag |
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| Menschen und Würste |
Wenn Grützke noch leben würde hätte er vielleicht den Söder auch mit einbezogen ...
Ausgestellt sind auch Linolschnitte mit den zugehörigen Druckplatten zum Thema Einzug der Abgeordneten in die Paulskirche 1848 . Für diesen Ort hatte er ja zur Wende den Auftrag für ein riesiges Bild in der Wandelhalle erhalten
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| Foyer Paulskirche |
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| Ausschnitt mit Linoldrucken in der Ausstellung |
Ein Videoausschnitt in einem kleinen Nebenraum zeigt seine ironische Ader ... In einem kleinen Abteil waren auch Schülerarbeiten als Ergebnis der kunstpädagogischen Angebote zu sehen. Haben mir sehr gefallen ....
Andere Bilder von ihm kann man noch hier ansehen ....
Zum Abschluss war ich noch Essen im Schlappeseppel gleich ums Eck rum ...





