Gedanken zum Jahreswechsel

 Dreifach ist der Schritt der Zeit,

Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,
Ewig still steht die Vergangenheit.

Schiller / Spruch des Konfuzius

Vor 25 Jahren entwickelte ich die Wanderausstellung Energie-Erlebnis-Pfad. Zeitaufwendig, aber im Ergebnis anerkannt . Mit dem Geld für den Umweltpreis der Stadt Fürth hab ich mal ein gutes Sofa gekauft, das es heute noch gibt ....


Vor ca. 20 Jahren hatte ich meinen Dienstunfall. Mit zunehmenden Alter macht mir das vermehrt Beschwerden (Trümmerbruch linkes Handgelenk / Sehnenverkürzung rechter Ellenbogen)


Damals schon hatte ich Mühe unseren großen Garten und das gemietete Haus zu bewirtschaften.


Wir siedelten dann vor 15 Jahren in unsere 3-Zimmer Wohnung der Genossenschaft um. Einziges Manko: Kein separates Clo .... Das Haus wurde bald isoliert und die Felder im Westen sind noch nicht bebaut. So ist mir der Blick in die Abendhimmel ermöglicht ...


2012 ging ich dann ein halbes Jahr vor dem offiziellen Termin mit minimalen Abzügen in den Ruhestand.

Die Kinder waren schon lange aus dem Haus und ich konnte ausgiebige Wanderungen und Radtouren in Franken und der Oberpfalz unternehmen. So entdeckte ich dann auch:


Die Recherchen zu diesem Grab führten letzten Endes 2015 zu einem üblen Neonazi-Anschlag mit toter zerfetzter Ratte im Briefkasten und Hauseingang nebst Wandmalereien.


Ich glaube ja, dass dieses Ereignis meine ,sich danach entwickelte chronische Darmentzündung getriggert hat. Jedenfalls hab ich das jetzt schon 10 Jahre und die jetzige Behandlung in der Uniklinik durch regelmäßige Infusionen mit monoklonalen Antikörpern ist noch erfolgreich.

So weit - So gut 

Dass ich die momentane Zeitenwende im globalen Gefüge mit weiter eskalierender Gewalt und Auf- und Umrüstung noch miterleben muss, trübt die Stimmung schon gehörig ein. 

Dazu habe ich heute früh eine interessante Sendung im Podcast gehört: 

Inhalt:Das Jahr 1525 steht für eine Zeitenwende:
Der Kapitalismus erstarkt, der Kaiser von China verbrennt seine Hochseeflotte, in Europa wütet der Bauernkrieg. Ein Jahr, das unser Leben bis heute prägt.
Rund um das Jahr 1525 verändert sich die Welt: Das Aztekenreich fällt, die Bauernkriege enden und ein neues Denken beginnt. In der Renaissance zählt Wissen mehr als Glaube: Damals begann eine Fortschrittserzählung, die heute immer mehr Risse bekommt.