Heupferdchen

 Heute früh schon ein Heupferdchen in der Wohnung entdeckt. Sehr groß. Im Glas gefangen und zur Wiese geschickt. Heute Nachmittag: Geli Panik. In der Küche oben an der Wand ein Monster! Diesmal etwas kleiner. Erst Mal fotografiert, dann freigelassen. Herrlich ...



Gewitter

 Gestern konnte ich an meinem Westfenster längere Zeit ein heranziehendes Gewitter während des Sonnenuntergangs beobachten. Ein Erlebnis ....

21.30 Uhr

21.36 Uhr

21.46 Uhr

Viel Regen hat es nicht gebracht, aber keinen Hagel !

Olaf Breuning

 Wieder eine interessante Sache, die ich nur digital erkunden kann (Schaffhausen momentan nicht zu managen ...Deutschlandticket ca.6Std.) Ausstellung " Olaf Breuning. Humans "

The Edge

Zeitvertreib in der Hitze

 Nachts schlafe ich sowieso nicht mehr durch. Bei offenem Fenster geht das noch weniger. Deshalb am Tag dann immer wieder schlummern - die leicht gefächerten Rollos lassen ein Gefühl wie im Süden zu... Da mich das Geschäft des Fußballs nicht interessiert (WM) und bei der Hitze nicht raus kann, hab ich erst mal das Buch von Gauß "Die Jahreszeiten der Ewigkeit" nochmal in die Hand genommen. Die zwei Rezensionsnotizen hier zeigen gut die Widersprüchlichkeit des Buches und des Autors. Er ist halt sehr von sich überzeugt.

Apropos Fußball. Hier zwei Werke von Haderer : Ein Puzzle

Ein Wandbild: 

Ansonsten schau ich mir in der Mediathek ab und zu Folgen von Krimiserien an, die mir gefallen haben.

Harter Brocken : Gute Drehbücher , interessante Darsteller ...

München Mord : Dreierteam mit eigenen Geschichten. Vorgesetzter mit Karriereambitionen (Christoph Süß) Leider ist Alexander Held überraschend verstorben . Damit wird die Reihe wahrscheinlich nicht mehr gedreht ....

Die Energie-Anstalt

 Gestern in der Mediathek "Die Anstalt" zum zweiten Mal angesehen ... Thema Energie und neues Konzept des Wirtschaftsministeriums . Wieder hervorragend gemacht. Besonders gut dargestellt war die Wirtschaftsministerin K. Reiche durch Maike Kühl !! Von Wagner als Habeck amüsiert auch.... Seltsam finde ich die Auftritte von Egersdörfer mit seiner breiigen, schreierischen Aussprache (fränkisches Fremdschämen) ... Die Energietreppe nach unten genial gemacht.

Maike Kühl

Wolfgangshof

Am Wolfgangshof findet nach 5 Jahren Pause wieder der Kulturpalast Anwanden statt. Ich war gestern dort und hab mir mal die Kunst angesehen. Nach schwierigen Jahren ist der Kulturpalast Anwanden zurück auf dem weitläufigen, charmanten Gutshof mit seinen Scheunen, Freiflächen und historischen Gebäuden. „Es ist ein Neustart nach fünf Jahren – und wir geben voll Stoff“, sagt Organisator Andreas Radlmaier über das Festival, das von einem Verein mit großem ehrenamtlichem Engagement gestemmt wird. (NN+)

Besonders haben mir gefallen : Die Kleidung "lebensecht" von Reinhard Erbes aus Lindenholz und die kolorierten Linolschnitte von Margreet Dujneveld. 

aus Lindenholz
Am Sonntag war ich nochmal dort und habe mir von diesem Holzkünstler erklären lassen wie er arbeitet. Alles geschnitzt ! Er hat keine Website stellt aber im Juli in Rosstal aus ....
Auch sie stellt in Rosstal aus und zwar im September ...

Linolschnitt

Und überhaupt es macht immer wieder Spaß über das Gelände zu streifen und in den Gebäuden neue Perspektiven zu entdecken ....



nochmal Abendrunden

 Samstag - der Regen kommt - also noch mal los - diesmal gen Westen - Veitsbronn - Langenzenn - alles außerhalb des Verkehrs - an Feldern vorbei und durch Wald - Starker Wind kommt auf - dunkle Wolken von links - ich komm noch weiter - bin jetzt hinter der Wolkenwand - Rückweg ist angesagt - Richtung Rossendorf - bin jetzt hinter den Wolken und fahre durch Pfützen - freie Sicht nach Cadolzburg - Stopp und dieses Schauspiel längere Zeit genossen - Regenbogen von links rein in die Wolken - Regenbogen von rechts aus den Wolken - und Cadolzburg liegt darunter in der Sonne ...

Richtung Fürth liegen noch dunkle, tiefliegende Wolkenbänke mit Schlieren von Regenfällen - ich warte erst mal in der Wirtschaft und esse Bratwürste - "Zur alten Schmiede " - hat geschmeckt - dann nach Hause über nasse Wege und Sträßchen 

Montag - der Regen pausiert - bewölkt und stärkerer Westwind - trotzdem auf in Richtung Obermichelbach und weiter nach Burgstall - zurück nach Hauptendorf - Pause am Weiher - dann in Kriegenbrunn auf den Landwirtschaftsweg Richtung Hüttendorf - in der Ferne in den Feldern verteilt eine Art Werbefahnen - neugierig -  

große Versuchsanlage mit verschiedensten Feldfrüchten ...

mit Rückenwind nach Hause - im Bierhimmel sitzen noch Leute im Garten - spontane Einkehr mit gutem Wurstsalat ....

Käfigkampf

 Stuttmann zeigt wieder einmal sein Format. Bezugnehmend auf Trumps eigenes Geburtstagsgeschenk (näheres hier auf Spuren) und den Iran-Israel Konflikt :

Neueröffnung Dokuzentrum

 Habe einen kurzen Rundgang mit meiner Kulturkarte durch die neue Ausstellung des Dokuzentrum in der Kongresshalle gemacht. Die Ausstellung ist momentan im Probebetrieb


Viel Schrift. Aber gut gegliedert. Große Schrift dient der Übersicht des Themas, kleiner dann Detailinformationen, noch kleiner Erläuterung zu Bildmaterial. Originaldokumente sind dann in der Tischebene (man kann sich aufstützen !) mit Erläuterungen zu finden - zur Vertiefung recht gut. Die Medienangebote habe ich momentan nicht wahrgenommen - insgesamt würde ich mindestens 2 Stunden für einen Rundgang veranschlagen ...
Hier Video ...

Aktuell dazu passend: Im Blog Spuren hab ich mich mit dem Begriff FUNDAMENTALISMUS beschäftigt ......


Abendrunden mit dem Rad

Unter Tag ist es für mich immer noch zu warm, um etwas zu unternehmen. Abends kann man mit Brille (Mückenschutz) noch gut mit dem Rad fahren . Mittwoch Tour zum Hainberg über Kanalstrecke und Weikershof . Im Naturschutzgelände hab ich nach dem idyllischen Weiher gesucht, den ich 2020 dort mal entdeckt habe.

2020

Februar 2022 war ich nochmal dort und mit Geli wahrscheinlich im Frühjahr. Im Profilbild ihres Smartphones hab ich den Weiher gespeichert, da es ihr dort sehr gut gefiel - Entenfamilien, Idylle pur, damals mit Krücke noch zu umrunden ... 2020 wurde der Weiher schon mal saniert. Jetzt kommt man aber nicht mehr hin. Wege wurden rückgebaut. Von der Argumentation her einsehbar.

Gestern dann Richtung Tennenloher Wald über Kronach, Sack und Neunhof  auf Schleichwegen. Es war schon spät.  Deshalb bin ich nicht ganz  zum Pferdegelände geradelt. Auf den Wegen dort ist mir niemand mehr begegnet.

Am Maulaufreißer bin ich Richtung Tennenlohe abgebogen.

Vorher konnte ich noch einen längeren Kampf von zwei großen Ziegenböcken beobachten. Rivalen ? Brüder ? Hat länger gedauert, wurde aber irgendwann friedlich beendet und sie trotteten zum Stall. Hier Ausschnitt:

Ob es sich um Pfauenziegen handelte, die im Pferdegelände hausen sollen, weiß ich nicht. Ich sah sie in einem anderen Gehege und sie waren schon recht groß ...


Politikanalyse von Lucke

 In den Blättern ist eine gute, übersichtliche Analyse von Albrecht von Lucke erschienen : Ein Jahr Merz als Kanzler.

Behind the roads

 Früh aufgewacht – es ist noch frisch – das Sonnenlicht klar – die Vögel trällern – der Tag soll heiß werden – spontaner Entschluss – im Frühtau zu Berge – nein lieber Radfahren – erst zum Kanal – nein erst zum Bäcker – Trinkwasser dabei – Brezel in der Tüte – und dann die Edelpferde begrüßt – am Hafen vorbei – kurzzeitig Verkehr – dann aber beim Wasser – in der dichtbewachsenen Böschung ein Konzert – in den Schilfinseln am Ufer Gepiepse der jungen Entchen – unsichtbar und geschützt – die geheime Bank erreicht – kurze Rast und die Sonne kommt hinter dem Wald hervor – über die Brücke – Sicht auf den fernen Nürnberger Hausberg im Dunst – runter ins Tal – ein Storch stochert auch schon rum – kurz durch den Erlanger Vorort – unter Autobahn durch – plötzlich ein wildes Mohnfeld – einfach so – bei den alten Eseln vorbei – unter der Bahn an der neuen Station – dann parallel zur neuen Strecke zurück – toll wie sich die Anpflanzungen entwickelt haben – Bahnbiotop – dann in Kleingründlach und über den Bach – links Wildwuchs am Bach rechts Acker – Kürbispflanzen gesetzt – brauchen jetzt schon Bewässerung – auf Feldweg an Saisonarbeitern vorbei – der Spargel schießt – hinter diesem Möbelhaus und dem teuren Radlerladen stilles Sträßchen – am Schloss vorbei – unter der Autobahn durch – sandiger Feldweg mit Trockenbiotop – Fußgängerbrücke über Bahn – es wird wärmer – im Flusstal am Wasserrad vorbei zurück – jetzt Obacht – die Rentnerraser  sind unterwegs – gemütlich heim über die neue Brücke ---

Der Tag war wirklich heiß – zu Hause abgedunkelt und gelesen – brauche Bewegung – jetzt bei noch grellem Abendlicht nochmal aufs Rad – Sonne im Rücken - am Flussdreieck lagern die orientalischen Familien – Vorsicht Kinder kreuzen ständig den Weg – im Schatten der Bäume und leichtem Wind macht es frei – durchs aufgeheizte Wohngebiet zu den Feldern – der Flurbereinigungsweg ist lang bis Buch – links und rechts ist das Frühgemüse abgeerntet – alles braune Erde – ab und zu neue Pflänzchen in Reihe – brauchen jetzt viel Wasser – Pfützen und Schlamm – neue Beregnung daneben – Kibitze im Sturzflug - dann zum Flughafen – neuer Parkplatz planiert – und jetzt schon 4 mächtige Parkhäuser – schnell abbiegen zum ruhigen Almoshof – hinterm Schloss kurze Rast – der Schatten und das Wasser aus der Flasche sind ein Labsal - rüber nach Thon – soviel gebaut – teure Wohnungen – das schattige, alte Sträßchen nach Wetzendorf gefunden – schön dass es noch Kleingärten und alte Sportplätze gibt – und der Holler duftet -  neuen Weg ohne Verkehr Richtung Eisdiele gefunden – zum Kavierlein auch stressfrei – die Sonne ist schon am Horizont und blendet nicht mehr – durch den Wiesengrund der plötzlich kühlt zurück ...

Erfurt touristisch

 Gestern nochmal nach Erfurt. Wollte mal die zwei touristischen Anlaufpunkte Dom und Petersberg besuchen. Hinfahrt mit der Bahn gut - Rückfahrt sehr, sehr voll (Pfingstwochenende) ...

Die Temperatur stieg stündlich und auf dem Plateau der Festung war wenig Schatten. Auch unten auf dem Platz vor dem Dom sammelte sich die Hitze. 2021 war Bundesgartenschau in Erfurt. Da hätte man an diesen Orten mal einige Bäume pflanzen sollen ... 

öde Fläche auf dem Plateau der Zitatelle

öde Fläche auf dem Domplatz

Egal - Den Petersberg und den Hügel am Dom hab ich mäandernd hoch und runter durchschritten mit kurzer Rast an dem einzig offenen gastronomischen Ort auf dem Plateau (Glashütte mit touristischen Preisen).

Kann ja sein, dass ich höhere Temperaturen nicht mehr vertrage und auch nicht gut geschlafen hatte. Aber insgesamt hat mir de Ausflug vor zwei Jahren wesentlich mehr gebracht. Etwas abseits der touristischen Pfade ....

Café u.a.

 Heute waren wir nach langer Zeit mal wieder Kaffee trinken im Kulturladen Zeltnerschloss. Das Café ist normalerweise Di,Mi,Do am Nachmittag geöffnet. Die Pächterin backt selbst herrliche Kuchen.


Zur Geschichte hier Text und Bild // hier Video
Die Zeltner-Brüder waren recht erfolgreich unternehmerisch tätig. Es gab die Zeltnerbrauerei in der Ostendstraße. Kannte ich noch als Bombenruine ... Aber auch eine Fabrik zur Herstellung von Ultramarin.

Letzhin waren wir nach langer Zeit auch wieder im Kulturladen Almoshof. Das Kunstcafé mit Biergarten hat üblicherweise am Sonntag Nachmittag offen. Auch hier selbstgebackene Kuchen (und kleine Speisen).

Wir waren mit unserer ehemaligen Vermieterin (Erika) vor zwei Wochen zum Essen in Ödenberg beim Fensel (Schloss) . Durch die Spargelgerichte wurde es recht teuer ... Ums Eck rum gibt es das Weiße Ross. Wird das nächste Mal probiert ....

Utopia mit Illustrationen von Prechtl

 Habe mir aus dem Bücheregal herausgenommen: 

Utopia.

Ein wahrhaft kostbares und ebenso bekömmliches wie kurzweiliges Buch über die beste Staatsverfassung und die neue Insel Utopia. Verfasst von dem hochberühmten Thomas Morus. Ins Deutsche übersetzt von Gerhard Ritter.

Mit sechzehn zeitnahen Bildern von Michael Mathias Prechtl, Maler zu Nürnberg 


Der Text des Romans Utopia ist dort abgedruckt. Kann man lesen - die Zusammenfassung von Deutschlandfunk Kultur unter dem Titel "Possenreißers Insel-Narretei " möge hier genügen.

Für mich wertvoll sind die 16 Graphiken von Prechtl. Sehr guter Druck. Auf der Rückseite der Textimpuls aus dem Buch. Und auf wunderbare Weise dann im Bild -  teilweise verschlüsselt mit Bezug auf neuere Zeitverläufe - graphisch herrlich umgesetzt.


Zur Entschlüsselung sehr vorteilhaft die herausnehmbare achtseitige Beilage: "Thomas Morus betrachtet Michael Mathias Prechtls Bilder zu seiner 'Utopia'": Anmerkungen von Irving Fetscher mit Widersprüchen des Künstlers.

In meinem Blog Spuren habe ich mich in den letzten kalten Tagen außerdem beschäftigt mit :

Kerouac : Gammler, Zen und Hohe Berge

und 

Haarmann / Geschichte eines Werwolfs


Senta Berger: Unter Verdacht

 Eine unserer liebsten Krimi-Episoden : Unter Verdacht (gesendet 2002 - 2019). Wir haben in den Jahren leider nicht alle 30 Folgen gesehen, aber jede hatte gute Drehbücher und Senta Berger nebst Kollegen überzeugten in ihren Rollen. 

Da wir kein Abo bei Streamingdiensten haben, war es nun ein Glücksfall, dass die erste und die letzte Folge in der ZDF Mediathek zu sehen sind. Sehr sinnvoll, da beide Fälle zusammenhängen. Natürlich auch eine Erinnerung an ihren 85.Geburtstag, den sie morgen feiern kann. Nach ihrem Oberschenkelhalsbruch im Januar geht es ihr wieder recht gut !!

 Folge 1 hier / Folge 30 hier . Die Laudatio zu Bergers Abschied 2020 in der Serie hier im Spiegel.

Ausstellung Erfurt

 Vorm Regenschauer geflüchtet in die Kunsthalle Erfurt. Zwei beeindruckende Ausstellungen durchschritten: 

Einmal Franziska Greber :Women in the dark 

In enger Kooperation mit Frauen- und Menschenrechtsorganisationen ermutigt Franziska Greber Frauen, ihre Erfahrungen, Verletzungen, aber auch Hoffnungen und Forderungen mit rotem Permanentstift auf weiße Blusen oder andere landestypische Kleider zu schreiben – beispielsweise Schals in Indien. Mit den beschrifteten Kleidungsstücken schafft die Künstlerin raumgreifende Installationen.

In der Kunsthalle Erfurt ist „Women in the Dark“ nun in einer erweiterten Form zu sehen. In vielfältigen Installationen, Objekten, Videos und Audiobeiträgen werden die Erzählungen der Frauen und das Thema im Ausstellungsraum unmittelbar erfahrbar.


Mich hat längere Zeit gefangen die Äußerungen der betroffenen Frauen aus verschiedenen Ländern in einem Video und einem ausliegenden Buch . Die Installationen passen eben dazu.


Und dann noch : Franka Bartalomäi : Irgendwo ist immer Nacht

Bereits während ihres Studiums an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle wandte sich Franca Bartholomäi der Technik des Holzschnitts zu. Seit 1995 druckt sie ihre Blätter überwiegend in Schwarzweiß, zeigt ihre Vorliebe für dunkle Flächen und Räume, traumähnliche Fantasien und rätselhafte figürliche Konstellationen, aber auch für fein ziselierte Lineaturen. Seit 2024 ergänzt der Linolschnitt den Holzschnitt, auch findet sich seit 2019 hier und da etwas Farbe – in monochromen Akzenten und in zarten Helldunkelverläufen in den Hintergründen.


Obwohl ihre Figurenzeichnung offenbart, wie detailliert sie die Außenwelt wahrnimmt, ist ihr bildliches Erzählen stark nach innen gerichtet. Die Ambivalenz zwischen der figürlichen Präsenz der Darstellung und der Unzugänglichkeit ihrer Bedeutung, bis hin zur hermetischen Abgeschlossenheit, begründet wesentlich die Wirkung, die von dieser Kunst ausgeht. „Ich mag den Mix aus nachvollziehbaren und völlig schrägen Elementen. Alles scheint von Bedeutung und miteinander verbunden zu sein. Doch einer Lesbarkeit bis ins letzte Detail entziehen sie sich – die Träume ebenso wie meine Bilder“, schreibt die Künstlerin. Und: „Das Rätselhafte ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Werke. Sie haben alle ihre Geschichten, ich sage mit Bedacht Geschichten, also Mehrzahl, denn es sind immer mehrere Bedeutungsebenen, die ich verwebe bzw. die sich im Prozess des Schaffens wie von selbst verweben.“


Mich haben viele ihrer Drucke gefangen genommen. Ich sollte die Ausstellung im Mai nochmal besuchen und Erfurt noch weiter erkunden. (Dom / Petersberg - hab ich beim letzten Besuch noch nicht gesehen ...)


Weimar

 Gestern bin ich mit dem schnellen Regionalexpress nach Erfurt und der Regionalbahn weiter nach Weimar. Wie so oft hab ich mich nicht vorbereitet, sondern ließ mich treiben ... Die Weimarer Klassik begleitet einen beim Bummeln ständig auch wenn man nicht gezielt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ansteuert. Aber auch die neuere Geschichte ist erfahrbar. Buchenwald ist nur 10 km entfernt und mit dem Bus gut erreichbar (wird noch besucht). Auf dem Weg vom Bahnhof in die Altstadt kommt man noch an den großformatigen Fotos von Überlebenden des KZ vorbei, die 2019 aufgestellt wurden. 

1919 war hier im Theater die erste Nationalversammlung der neuen Republik:

Nationaltheater

Es gibt eine Menge von interessanten Gebäuden und ich hab einige fotografiert z.B.:

Cranachhaus

Für mich war eine besondere Entdeckung das Kirms-Krakow-Haus.


mit kleinem Café und idyllischem Garten

Interessant ist ja auch die Geschichte des Hotels Elefant.... Bin dann noch in den Park an der Ilm Richtung Goethes Gartenhaus. Die 8 Euro Eintritt hab ich mir gespart und dann lieber zurück und ins Café Frauentor. Auf dem Weg war ich noch kostenlos in der Bastille, die momentan in der Feststellung der Bausubstanz aber zugänglich ist. Solch kleinen Momente des Innehaltens  rundeten dann  den Ausflug mit viel "Latscherei" ab:

Café

E-Kutsche

der chinesische Tuschemaler

Super Abfallbox

Hier noch Weimar kennenlernen und Weimar Kulturhauptstadt 2099 

Weitere Ausflüge

 Am Mittwoch war ich mit Klaus , der nach seiner Reha wieder erstaunlich fit ist, am Atzelsberg wandern. Die Runde ging über den Höhenweg runter nach Adlitz (gut gespeist). Dann zu den Weihern und durch den Wald rauf nach Atzelsberg. Im Biergarten Kaffeetrinken. Und dann zurück nach Ratsberg.

Am 1. Mai war ich mit Geli auf Autotour zur Edelweißhütte. Gemütlich über Nebenstraßen hin und übers Sittenbachtal zurück. Einiges an Motorrädern !! Dort oben gut gespeist und trotz starkem Andrang Plätzchen gefunden. Das Pumpspeicherwerk Happurg wird sowohl oben als auch unten am See umfassend erneuert. Ich konnte Geli im ROLLZ aber an dem Uferweg unterhalb vom Hohlen Fels gut schieben.

Heute schließlich hab ich mich bei einer Fahrradtour nach Hetzles etwas frei gestrampelt. Den steilen Berg bin ich aber nicht hochgefahren - es war schon ziemlich warm und ich wollte meine Energie noch sparen. Wir brauchen unbedingt Regen!! Sowohl im Tennenloher Wald als auch auf den ausgedehnten landwirtschaftlichen Flächen ist die Trockenheit zu sehen ... Nach diesen 65 km bin ich am Abend gut eingeschlafen ...

Radtour zum Atzelsberg

Heute spontane Nachmittagstour Richtung Atzelsberg bei herrlichem Wetter mit Gegenwind. Erst am westlichen Weg entlang des Main-Donau-Kanals ( teilweise nicht guter Zustand!). Dann die Umleitungsstrecke wg Sperrung (Neubau Schleuse Kriegenbrunn) . Wieder am Kanal entlang (diesmal östlich) bis Alterlangen. Abstecher zur Schlehenstraße - das Haus der alten Wohngemeinschaft ist schon länger abgerissen, ein kastenförmiger Neubau ist vorhanden und das große Grundstück ist ansonsten nicht bebaut ... Weiter auf der stillen Straße entlang des Wasserschutzgebiets und auf Landwirtschaftsweg bis Oberndorf. Der Weiher dort ist kein Badesee mehr. (Vor 50 Jahren dort eine Darminfektion geholt ...) Neben der Fischküche Reck hat der Spargelhof jetzt auch Gastronomie. Dann rüber nach Bubenreuth und bergauf nach Bräuningshof. Der Erlebnisbauernhof dort hatte viele Besucher (parkende Autos behindern den Verkehr sehr ...). Nochmal Anstrengung und dann hoch zum Atzelsberg. 

Biergarten Atzelsberg

Taubenhaus in Rosenbach

Der Biergarten dort hatte auch viel Betrieb... Über Marloffstein auf enger Straße nach Rosenbach und dann auf "Geheimweg" nach Uttenreuth. Quer durch den Tennenloher Wald ging es dann nach Hause. 



Näherei

 Sophie hat mit 5 anderen Mädels bei Naht und Tat in Nürnberg einige Montag Nachmittage einen Workshop Nähen mitgemacht und schrittweise tolle Ergebnisse produziert:

Nadel- oder Duftkissen mit Stickerei

Federmäppchen als Upcycling 

Stofftasche mit Innentasche

Hose aus Jerseystoff