Utopia mit Illustrationen von Prechtl

 Habe mir aus dem Bücheregal herausgenommen: 

Utopia.

Ein wahrhaft kostbares und ebenso bekömmliches wie kurzweiliges Buch über die beste Staatsverfassung und die neue Insel Utopia. Verfasst von dem hochberühmten Thomas Morus. Ins Deutsche übersetzt von Gerhard Ritter.

Mit sechzehn zeitnahen Bildern von Michael Mathias Prechtl, Maler zu Nürnberg 


Der Text des Romans Utopia ist dort abgedruckt. Kann man lesen - die Zusammenfassung von Deutschlandfunk Kultur unter dem Titel "Possenreißers Insel-Narretei " möge hier genügen.

Für mich wertvoll sind die 16 Graphiken von Prechtl. Sehr guter Druck. Auf der Rückseite der Textimpuls aus dem Buch. Und auf wunderbare Weise dann im Bild -  teilweise verschlüsselt mit Bezug auf neuere Zeitverläufe - graphisch herrlich umgesetzt.


Zur Entschlüsselung sehr vorteilhaft die herausnehmbare achtseitige Beilage: "Thomas Morus betrachtet Michael Mathias Prechtls Bilder zu seiner 'Utopia'": Anmerkungen von Irving Fetscher mit Widersprüchen des Künstlers.

In meinem Blog Spuren habe ich mich in den letzten kalten Tagen außerdem beschäftigt mit :

Kerouac : Gammler, Zen und Hohe Berge

und 

Haarmann / Geschichte eines Werwolfs


Senta Berger: Unter Verdacht

 Eine unserer liebsten Krimi-Episoden : Unter Verdacht (gesendet 2002 - 2019). Wir haben in den Jahren leider nicht alle 30 Folgen gesehen, aber jede hatte gute Drehbücher und Senta Berger nebst Kollegen überzeugten in ihren Rollen. 

Da wir kein Abo bei Streamingdiensten haben, war es nun ein Glücksfall, dass die erste und die letzte Folge in der ZDF Mediathek zu sehen sind. Sehr sinnvoll, da beide Fälle zusammenhängen. Natürlich auch eine Erinnerung an ihren 85.Geburtstag, den sie morgen feiern kann. Nach ihrem Oberschenkelhalsbruch im Januar geht es ihr wieder recht gut !!

 Folge 1 hier / Folge 30 hier . Die Laudatio zu Bergers Abschied 2020 in der Serie hier im Spiegel.

Ausstellung Erfurt

 Vorm Regenschauer geflüchtet in die Kunsthalle Erfurt. Zwei beeindruckende Ausstellungen durchschritten: 

Einmal Franziska Greber :Women in the dark 

In enger Kooperation mit Frauen- und Menschenrechtsorganisationen ermutigt Franziska Greber Frauen, ihre Erfahrungen, Verletzungen, aber auch Hoffnungen und Forderungen mit rotem Permanentstift auf weiße Blusen oder andere landestypische Kleider zu schreiben – beispielsweise Schals in Indien. Mit den beschrifteten Kleidungsstücken schafft die Künstlerin raumgreifende Installationen.

In der Kunsthalle Erfurt ist „Women in the Dark“ nun in einer erweiterten Form zu sehen. In vielfältigen Installationen, Objekten, Videos und Audiobeiträgen werden die Erzählungen der Frauen und das Thema im Ausstellungsraum unmittelbar erfahrbar.


Mich hat längere Zeit gefangen die Äußerungen der betroffenen Frauen aus verschiedenen Ländern in einem Video und einem ausliegenden Buch . Die Installationen passen eben dazu.


Und dann noch : Franka Bartalomäi : Irgendwo ist immer Nacht

Bereits während ihres Studiums an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle wandte sich Franca Bartholomäi der Technik des Holzschnitts zu. Seit 1995 druckt sie ihre Blätter überwiegend in Schwarzweiß, zeigt ihre Vorliebe für dunkle Flächen und Räume, traumähnliche Fantasien und rätselhafte figürliche Konstellationen, aber auch für fein ziselierte Lineaturen. Seit 2024 ergänzt der Linolschnitt den Holzschnitt, auch findet sich seit 2019 hier und da etwas Farbe – in monochromen Akzenten und in zarten Helldunkelverläufen in den Hintergründen.


Obwohl ihre Figurenzeichnung offenbart, wie detailliert sie die Außenwelt wahrnimmt, ist ihr bildliches Erzählen stark nach innen gerichtet. Die Ambivalenz zwischen der figürlichen Präsenz der Darstellung und der Unzugänglichkeit ihrer Bedeutung, bis hin zur hermetischen Abgeschlossenheit, begründet wesentlich die Wirkung, die von dieser Kunst ausgeht. „Ich mag den Mix aus nachvollziehbaren und völlig schrägen Elementen. Alles scheint von Bedeutung und miteinander verbunden zu sein. Doch einer Lesbarkeit bis ins letzte Detail entziehen sie sich – die Träume ebenso wie meine Bilder“, schreibt die Künstlerin. Und: „Das Rätselhafte ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Werke. Sie haben alle ihre Geschichten, ich sage mit Bedacht Geschichten, also Mehrzahl, denn es sind immer mehrere Bedeutungsebenen, die ich verwebe bzw. die sich im Prozess des Schaffens wie von selbst verweben.“


Mich haben viele ihrer Drucke gefangen genommen. Ich sollte die Ausstellung im Mai nochmal besuchen und Erfurt noch weiter erkunden. (Dom / Petersberg - hab ich beim letzten Besuch noch nicht gesehen ...)


Weimar

 Gestern bin ich mit dem schnellen Regionalexpress nach Erfurt und der Regionalbahn weiter nach Weimar. Wie so oft hab ich mich nicht vorbereitet, sondern ließ mich treiben ... Die Weimarer Klassik begleitet einen beim Bummeln ständig auch wenn man nicht gezielt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ansteuert. Aber auch die neuere Geschichte ist erfahrbar. Buchenwald ist nur 10 km entfernt und mit dem Bus gut erreichbar (wird noch besucht). Auf dem Weg vom Bahnhof in die Altstadt kommt man noch an den großformatigen Fotos von Überlebenden des KZ vorbei, die 2019 aufgestellt wurden. 

1919 war hier im Theater die erste Nationalversammlung der neuen Republik:

Nationaltheater

Es gibt eine Menge von interessanten Gebäuden und ich hab einige fotografiert z.B.:

Cranachhaus

Für mich war eine besondere Entdeckung das Kirms-Krakow-Haus.


mit kleinem Café und idyllischem Garten

Interessant ist ja auch die Geschichte des Hotels Elefant.... Bin dann noch in den Park an der Ilm Richtung Goethes Gartenhaus. Die 8 Euro Eintritt hab ich mir gespart und dann lieber zurück und ins Café Frauentor. Auf dem Weg war ich noch kostenlos in der Bastille, die momentan in der Feststellung der Bausubstanz aber zugänglich ist. Solch kleinen Momente des Innehaltens  rundeten dann  den Ausflug mit viel "Latscherei" ab:

Café

E-Kutsche

der chinesische Tuschemaler

Super Abfallbox

Hier noch Weimar kennenlernen und Weimar Kulturhauptstadt 2099 

Weitere Ausflüge

 Am Mittwoch war ich mit Klaus , der nach seiner Reha wieder erstaunlich fit ist, am Atzelsberg wandern. Die Runde ging über den Höhenweg runter nach Adlitz (gut gespeist). Dann zu den Weihern und durch den Wald rauf nach Atzelsberg. Im Biergarten Kaffeetrinken. Und dann zurück nach Ratsberg.

Am 1. Mai war ich mit Geli auf Autotour zur Edelweißhütte. Gemütlich über Nebenstraßen hin und übers Sittenbachtal zurück. Einiges an Motorrädern !! Dort oben gut gespeist und trotz starkem Andrang Plätzchen gefunden. Das Pumpspeicherwerk Happurg wird sowohl oben als auch unten am See umfassend erneuert. Ich konnte Geli im ROLLZ aber an dem Uferweg unterhalb vom Hohlen Fels gut schieben.

Heute schließlich hab ich mich bei einer Fahrradtour nach Hetzles etwas frei gestrampelt. Den steilen Berg bin ich aber nicht hochgefahren - es war schon ziemlich warm und ich wollte meine Energie noch sparen. Wir brauchen unbedingt Regen!! Sowohl im Tennenloher Wald als auch auf den ausgedehnten landwirtschaftlichen Flächen ist die Trockenheit zu sehen ... Nach diesen 65 km bin ich am Abend gut eingeschlafen ...

Radtour zum Atzelsberg

Heute spontane Nachmittagstour Richtung Atzelsberg bei herrlichem Wetter mit Gegenwind. Erst am westlichen Weg entlang des Main-Donau-Kanals ( teilweise nicht guter Zustand!). Dann die Umleitungsstrecke wg Sperrung (Neubau Schleuse Kriegenbrunn) . Wieder am Kanal entlang (diesmal östlich) bis Alterlangen. Abstecher zur Schlehenstraße - das Haus der alten Wohngemeinschaft ist schon länger abgerissen, ein kastenförmiger Neubau ist vorhanden und das große Grundstück ist ansonsten nicht bebaut ... Weiter auf der stillen Straße entlang des Wasserschutzgebiets und auf Landwirtschaftsweg bis Oberndorf. Der Weiher dort ist kein Badesee mehr. (Vor 50 Jahren dort eine Darminfektion geholt ...) Neben der Fischküche Reck hat der Spargelhof jetzt auch Gastronomie. Dann rüber nach Bubenreuth und bergauf nach Bräuningshof. Der Erlebnisbauernhof dort hatte viele Besucher (parkende Autos behindern den Verkehr sehr ...). Nochmal Anstrengung und dann hoch zum Atzelsberg. 

Biergarten Atzelsberg

Taubenhaus in Rosenbach

Der Biergarten dort hatte auch viel Betrieb... Über Marloffstein auf enger Straße nach Rosenbach und dann auf "Geheimweg" nach Uttenreuth. Quer durch den Tennenloher Wald ging es dann nach Hause. 



Näherei

 Sophie hat mit 5 anderen Mädels bei Naht und Tat in Nürnberg einige Montag Nachmittage einen Workshop Nähen mitgemacht und schrittweise tolle Ergebnisse produziert:

Nadel- oder Duftkissen mit Stickerei

Federmäppchen als Upcycling 

Stofftasche mit Innentasche

Hose aus Jerseystoff

Transformation

 In meinem Blog Spuren hab ich mich mit dem herum geisternden Begriff Transformation beschäftigt.

Ergebnis: Offen

Stuttmann bringt es wieder mal auf den Punkt ....

Wie es scheint gibt es in Ungarn einen längst überfälligen Wechsel:

Vor der Wahl (mit hoher Beteiligung !) :

Im Iran ist alles offen. Trump reagiert:

Und die Ukraine wird dabei fast vergessen...



Radtour Birgland - Hammerbachtal - Lauf

 Heute anstrengende Fahrradtour ab S-Bahn Station Hartmannshof. (Meine S1 fährt jetzt direkt dorthin). Zuerst ruhige Straße den Berg hinauf nach Haunritz zum "Alten Fritz". Dort in der Metzgerei Vesper gebunkert.


 Und dann weiter ins Birgland, das ich nur vom Autofahren und Wandern her kenne. Und jetzt mit dem Pedelec ( Bergauf-Bergab ). Abstecher zur Ruine Lichtenegg und weiter nach Fürnried. Dort gibt es die Gaststätten "Goldener Hahn" und "Goldener Stern" noch ! 
Und dann im Bogen über Eckelshof runter nach Alfeld. Von dort nach Lieritzhofen und Waller (wieder bergauf) 3 Gaststätten zur Auswahl: Sebald kenne ich (gut) / Sörgel scheint höherpreisig zu sein / Brauner Hirsch (auch gut - im Winter sind dort oben  Loipen) . Auf der Hochebene bei Traunfeld sind jetzt einige neue Windkraftanlagen und weitere im Bau. (Bürgerinitiative Gegenwind protestiert). Wenn das Pumpspeicherwerk in Happurg erneuert ist, könnten die Anlagen dort vielleicht länger laufen. Heute waren trotz Wind die meisten abgeschaltet ....
Jetzt ging es runter nach Kucha und im Hammerbachtal bis Henfenfeld. Auf der ausgebauten Radroute kommt man dann bequem zur Bahnstation Lauf links ....

Route:

Höhenprofil: 

Thema Wohnen

 Zum Thema Wohnen hab ich bei Spuren 2 Artikel reingestellt: 

Der ganz normale Wohnsinn


und ganz neu:

Mein Wohnen in den 50er Jahren

Endlagersuche

 Im Januar erhielt Geli ein Schreiben mit dem Betreff: Einladung zum Bürgerforum - werden Sie Teil der Endlagersuche. Ausgewählt wurde sie per Zufallsauswahl . Das Ganze findet unter der Regie des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit statt. Dazu gibt es extra das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) ....

Momentan ist ein Großteil der hochradioaktiven Elemente in Castoren untergebracht, die sich in Zwischenlagern befinden.

Verladung 

Dazu ein sehr interessanter Artikel in der ZEIT :Der Müll, der 100 Jahre stehen bleibt..

Zum Atomausstieg gibt es eine interessante Stellungnahme eines Energieunternehmens (EnBW)

Zu Söders geplanten Minireaktoren gibt es hier fundierte Informationen.

Prechtl Ausstellungen

Zum 100jährigen Geburtstag von Michael Mathias Prechtl gibt es in Nürnberg momentan 2 Ausstellungen, die ich in einem Orientierungsgang besucht habe. Zuerst im Albrecht Dürer Haus die Schau "Mit Dürer im Herzen


Michael Mathias Prechtl bereiste 1970 im Vorfeld von Albrecht Dürers 500. Geburtstag die Niederlande, angeregt von Dürers Reise 1520/21. Die unterwegs entstandenen Zeichnungen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung . Sie greifen Motive von Dürers Reiseskizzen auf, holen sie in die Gegenwart und drehen sie vielfach spielerisch ins Gegenteil. Zugleich beweisen sie Prechtls ureigene technische Virtuosität. (Das zugehörige Skizzenbuch gibt es nur noch als Sammlerstück - ich besitze ein Original ...)


Die Ausstellung kann man mit der Dürer APP verfolgen (auch zu Hause ...)
Beispiel einer virtuosen Zeichnung : Die lange Mauer 

klein aber fein

Die zweite Schau gibt es im Kabinett der Kunstvilla: Mit Röntgenblick 
Die Ausstellung spannt einen Bogen über zwei Jahrzehnte seines künstlerischen Wirkens: Von der Auseinandersetzung mit Rembrandt über das Porträt des langjährigen Direktors der Kunstsammlungen Wilhelm Schwemmer bis hin zum Ehrenbürger Hermann Kesten offenbart sich Prechtls Gespür für Charakter und Zeitgeist. 

Nur Schwemmer wird gemalt und Kesten im Café sind als große Werke gehängt und beeindrucken deshalb besonders.



Von letzterem gibt es in einem virtuellen Museum Nürnberger Kunst eine gut aufbereitete Interpretationshilfe: Hermann Kesten im Café ... Zur Entstehung des Bildes äußert sich Prechtl zu Lebzeiten noch hier.
Ab Ende April gibt es dann in Amberg eine größere Sonderausstellung. Neben dem Städtchen bestimmt sehenswert ... (alter Bericht hier)
Auch wenn ich schon seit Jahren einige Bücher und Drucke von Prechtl habe, kann man sich immer wieder neu mit ihm beschäftigen ...
 

DAF Lager

 Mit Geli kann ich nur noch etwas unternehmen wenn in der Umgebung Toiletten zu finden sind. So sind wir am Montag vor dem Kälteeinbruch nach fast einem Jahr wieder mal mit dem ROLLZ ins Regensburger Viertel mit den ehemaligen DAF Gebäuden ....

Auf Nürnberg Info sind da einige Erläuterungen zu finden. Dieses Mal Toilettengang im neuen August-Meier-Heim. Dann Kaffeetrinken im neuen Regensburger Viertel.

Danach konnten wir eine Bewohnerin befragen, die noch in einem alten DAF Häuschen seit 50 Jahren wohnt. Sie hat uns über die Besitzverhältnisse der Grundstücke aufgeklärt: Die Neubauten und ihre alte Häuserreihe gehören zum Besitz des bayerischen Staates ( das Siedlungswerk Nürnberg - eine Organisation des Freistaats- hat das neue Viertel bauen lassen). Der östliche Teil ist im Besitz der Stadt Nürnberg.

Sie hat uns erzählt, dass noch weiter östlich vor Jahrzehnten ehemalige Hausbesetzer dort von der Stadt Unterkunft bekommen haben. (Die Geschichte der autonomen Szene in Nürnberg hier). Wir sind dort noch hin gefahren und es gibt wirklich das Olaf Ritzmann Kollektiv ...

Dort gleich neben an hat eine Gruppe die Hausnummer 406 von der Stadt erworben und will renovieren und gemeinschaftlich dort leben. Ein Haus Syndikat.

Zufällig hab ich zuvor einen interessanten Podcast zum Wohnen gehört. Der Inhalt wird im Blog Spuren erläutert ...

Um dem Berufsverkehr zu entgehen sind wir noch über den Südfriedhof. Beeindruckend ist das Gräberfeld des "Lagerfriedhofs"


Entdeckung: Marbach

 Gestern mit der Bahn nach Stuttgart. Auf Hin-und Rückfahrt beengte Verhältnisse: Der Zug kam jeweils nur in Kurzversion !! In Stuttgart war ich erschüttert. Das Projekt Stuttgart 21 zerstört die Stadt momentan ! Eigentlich wollte ich entspannt den Schlosspark und die Altstadt besuchen. Stattdessen tourte ich orientierungslos (wo ist ein schönes Cafe ? ) nur um die Baustelle (hier bei Komoot als Fernwanderweg). Auf der Hinfahrt sah ich ein Städtchen über dem Neckar thronend : Marbach. Mit der nächsten Bahn sofort zurück und dorthin.... Ein interessanter Ort. Im bergigen Ortskern sehr idyllisch und mäandernd zu erkunden. Oben in der Fußgängerzone einladend zum Verweilen. Unten am Neckar schöne Ruhepunkte (Bootshaus) ... Ausflug war lohnend aber noch zu kurz, da ja einige Museen vorhanden sind ...




Ich hab noch viel mehr fotografiert. Für mehr Fotos und längerem  Aufenthalt ist diese hervorragende Site empfohlen ....

Nochmal ORBIT

 Ich hab mir ORBIT nochmal angesehen. Diesmal mit Long und Helge. Ich wollte mir die Feinheiten zu Gemüte führen, die man in dieser massiven Aufführung doch mal wieder vergisst. Hat sich gelohnt! Besonders möchte ich hier neben der musikalischen Leistung der "Band" das schauspielerische Können von Thorsten Danner hervorheben. Er tritt hier in mindestens 8 ganz verschiedenen Rollen auf z.B.: Als Kneipenwirt Gustl mit Sprachgewalt. Als kaputter Rio Reiser. Als irrlichtender Dylan. Als pantomimischer Derwisch in der Darstellung von Basisdiskussion im Komm. Als fränkelnder Kommissar Bauernfeind ...


Musikalisch Klasse natürlich der Umgang mit den kleinen keyboards.

Und dann in dieser Aufführung zum Schluss hin die technische Panne mit den Projektionen der Orginalbands. Sie konnten nicht mehr gezeigt werden, führten zu einer kurzen Unterbrechung des Stücks, wurden dann hervorragend mit musikalischer Spontanität ersetzt und verdienten zum Schluss die dreimaligen Standing Ovations ....Gelungen.

Wenn Klaus von seinem Schlaganfall wieder genesen ist, würde ich gerne mit ihm das Stück nochmal besuchen ....