Entdeckung: Marbach

 Gestern mit der Bahn nach Stuttgart. Auf Hin-und Rückfahrt beengte Verhältnisse: Der Zug kam jeweils nur in Kurzversion !! In Stuttgart war ich erschüttert. Das Projekt 21 zerstört die Stadt momentan ! Eigentlich wollte ich entspannt den Schlosspark und die Altstadt besuchen. Stattdessen tourte ich orientierungslos (wo ist ein schönes Cafe ? ) nur um die Baustelle (hier bei Komoot als Fernwanderweg). Auf der Hinfahrt sah ich ein Städtchen über dem Neckar thronend : Marbach. Mit der nächsten Bahn sofort zurück und dorthin.... Ein interessanter Ort. Im bergigen Ortskern sehr idyllisch und mäandernd zu erkunden. Oben in der Fußgängerzone einladend zum Verweilen. Unten am Neckar schöne Ruhepunkte (Bootshaus) ... Ausflug war lohnend aber noch zu kurz, da ja einige Museen vorhanden sind ...




Ich hab noch viel mehr fotografiert. Für mehr Fotos und längerem  Aufenthalt ist diese Site empfohlen ....

Nochmal ORBIT

 Ich hab mir ORBIT nochmal angesehen. Diesmal mit Long und Helge. Ich wollte mir die Feinheiten zu Gemüte führen, die man in dieser massiven Aufführung doch mal wieder vergisst. Hat sich gelohnt! Besonders möchte ich hier neben der musikalischen Leistung der "Band" das schauspielerische Können von Thorsten Danner hervorheben. Er tritt hier in mindestens 8 ganz verschiedenen Rollen auf z.B.: Als Kneipenwirt Gustl mit Sprachgewalt. Als kaputter Rio Reiser. Als irrlichtender Dylan. Als pantomimischer Derwisch in der Darstellung von Basisdiskussion im Komm. Als fränkelnder Kommissar Bauernfeind ...


Musikalisch Klasse natürlich der Umgang mit den kleinen keyboards.

Und dann in dieser Aufführung zum Schluss hin die technische Panne mit den Projektionen der Orginalbands. Sie konnten nicht mehr gezeigt werden, führten zu einer kurzen Unterbrechung des Stücks, wurden dann hervorragend mit musikalischer Spontanität ersetzt und verdienten zum Schluss die dreimaligen Standing Ovations ....Gelungen.

Wenn Klaus von seinem Schlaganfall wieder genesen ist, würde ich gerne mit ihm das Stück nochmal besuchen ....

Mal ein anderer Krimi

 Gestern interessehalber mal wieder einen Polizeiruf 110 gesehen. Titel Ablass. Gute Geschichte. Heute in der Mediathek nochmal gesehen. Eine Geschichte ohne Knallerei, mit intensiver Ermittlerarbeit und moralischem Kompass ...



Ein beeindruckender Dokumentarfilm

In der Mediathek von 3 Sat habe ich gesehen: "Natur - die Geschichte unseres Planeten". Produziert von Yann Arthus-Bertrand

Yann Arthus-Bertrand stellt die entscheidende Frage: Wie lange können wir diese Schönheit und unseren einzigartigen Planeten noch bewahren?

Hommage an unseren Planeten

Er erzählt aus seiner persönlichen Sicht heraus, wie der Planet entstand, sich entfaltete und wir daraus ein Heim für acht Milliarden Menschen machten. Und wie all das auf dem Spiel steht, weil wir (??) es übertrieben, die Natur überfordert und über alle Maßen ausgebeutet haben. Der Film zeigt uns das Leben auf der Erde – in all seiner Pracht, Verletzlichkeit und Widersprüchlichkeit.

Es ist eine Hommage an unseren Planeten, aber auch ein eindringlicher Appell des Filmmachers, Verantwortung zu übernehmen. Denn eines steht fest: Einen Planeten wie die Erde gibt es nur einmal.

Bertrand erzählt die Geschichte unseres Planeten neu

Um die unermessliche Vielfalt der Erde in Bildern einzufangen, reicht ein einzelnes Filmteam nicht aus. Bertrand macht aus dieser Herausforderung eine Stärke: Mit Unterstützung Dutzender Filmemacherinnen und Filmemacher aus aller Welt entstand ein visuell überwältigendes Werk –  Der Film beeindruckt nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch. Mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an Stilmitteln – von hochauflösenden Makroaufnahmen bis hin zu spektakulären Drohnenbildern entsteht ein Werk, das Kunst, Wissenschaft und Engagement vereint.

Von den Gletschern der Arktis bis in die Wüsten Afrikas, von den größten Meeressäugern bis zu den kleinsten Insekten, von Menschen in Europa bis in die Mongolei und nach Indien – Bertrand erzählt die Geschichte unseres Planeten neu: Wie der Mensch mit seiner Kreativität und Technik Naturkräfte gebändigt, Städte geschaffen und ganze Landschaften geformt hat – und wie er nun an einem Scheideweg steht. (Wachstum ist immer noch das wirtschaftliche Bestreben....)

 Mich hat der Film fassungslos zurückgelassen: Die Fakten sind seit langem bekannt. Doch in dieser intensiven Darstellung ist es ein berührendes Erlebnis. Die Natur kann ohne den Menschen auskommen. Umgekehrt nicht. Doch was tun ? Am Schluss werden als Hoffnungsschimmer einige Statements von Frauen eingeblendet. Eine ausführliche Darstellung gibt es hier zu sehen. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt .....

Hummelstein

 Nach Schnee, Frost und Regen ist nun das Frühjahr angekommen. Ich hab erst mal meine drei kleinen Beete und den Kasten für die Gewürzpflanzen wieder hergestellt. Dann war auch das Pedelec dran mit kleinen Touren in der Umgebung. (köstlichen Trinkjogurt im Milchhäusle von Kreppendorf und erstes Eis in Veitsbronn genossen ...). 

Hummelsteiner Schloss 
Auch mit dem ROLLZ hab ich Geli wieder rausgeschoben. Unter anderem gestern zum Hummelsteiner Schlösschen. Dort gibt es jetzt einen neuen Eingang zum Park mit Rampe gleich bei der Gaststätte.(Apfelküchle waren gut) Auch der Kiosk im daneben liegenden Biergarten war offen und das Gelände gut besucht, aber nicht überlaufen.