Radtour am alten Kanal

 Die S-Bahn nach Neumarkt läuft wieder. Am Dienstag von Burgthann am Treidelweg entlang bis Neumarkt gefahren. Weg teilweise sehr ruppig und an manchen Stellen ausgespült. Immer wieder interessant der Dörlbacher Einschnitt.


 

Beim Unterölsbacher Einschnitt wird es eng, aber recht idyllisch. Bald darauf fährt man den Skulpturenweg in Berg längere Zeit entlang. Hier ist der Kanalweg auch recht gut hergerichtet.



Wenn man dann nach Neumarkt reinfährt kommt man noch zum ehemaligen Gelände der Landesgartenschau ...





KI und die Probleme

 In den öffentlichen Medien habe ich zwei fundierte Sendungen gefunden: 

1. Was der KI - Ausbau für die Stromnetze bedeutet .

2.Rechenzentren- Boom stellt Kommunen im Norden vor Herausforderungen

Dazu ließ ich mir von der KI folgende Karikatur erstellen ....


Radtour Neutras - Haunritz mit Bahn

 Kim hat mein neues gebrauchtes Pedelec für mich eingerichtet. Am Mittwoch bei idealen Temperaturen Radtour ab S-Bahn Station Hartmannshof. Zuerst Fahrradweg Richtung Etzelwang. Dann Berg hoch nach Neutras. Der Res´n - hof hat am Mittwoch zu.

Auf der Höhe mit toller Fernsicht nach Hegendorf und dann wieder runter nach Pommelsbrunn. Dann nach Weigendorf und hoch nach Haunritz. Der "Alte Fritz" war gut besucht und hatte Schlachtschüssel.


Dann zurück ins Tal und parallel zur Bahnlinie und dem Högenbach nach Happurg und weiter nach Hersbruck. (Eisdiele am Markt geschlossen !) . Die Bahnverbindungen sind momentan ausgedünnt, deshalb weiter im Tal auf guten Radwegen nach Lauf links zur S-Bahn. Insgesamt mit Schlenkern ca. 50 km ( Akku noch zur Hälfte gefüllt !) 


Tour


guter Einwurf

 In der NN konnte ich folgendes Statement eines hochrangigen bayerischen Juristen lesen:

NN + vom 18.8.26 - In unserer Reihe „Einwurf“ schreiben hier starke Stimmen aus der Region. Heute warnt Peter Küspert, ehemaliger Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs, vor schrankenlosem Kapitalismus.


Lesen bildet. Sogar wenn es um Inserate für Luxusimmobilien geht. Mir jedenfalls war bisher nicht klar, dass Lehmputz mit Mikrokristallen, Zirbenspänen und energetisiertem Wasser geradezu zwingend für das persönliche Wohlbefinden der Bewohner ist, genauso wie die Schwimmhalle auf 5-Sterne-S-Niveau mit versenkbaren Panoramascheiben vor Alpenblick, Walk-In-Duschen mit seitlicher Massage, deckenbündigem Rainshower und beleuchteten Shampoonischen.

Dasselbe gilt für den Home-Lift mit Swarovski-Sternenhimmel oder die Home-Bar mit hinterleuchteter Onyx-Wand. Sogar für gewöhnlichere Verrichtungen ist gesorgt: von der Master-Ankleide, die selbst mit luftgetrocknetem Eichenholz oder amerikanischer Weißeiche verkleidet ist, dem Hobbyraum mit seinem pflanzenbasierten Sensor-Gussboden und den pocket-doors für den mudroom (was immer das auch sein mag).

Zugegeben: Natürlich ist es wohlfeil, über vermeintlich dekadenten Luxus zu spotten und damit klassenkämpferische Reflexe zu bedienen. Schließlich pflegt jeder von uns seine persönlichen Marotten (pardon: Vorlieben), von Bodenprojektionen der Auto- oder Geschirrspülertüren über den LED-Espresso-Timer am Handgelenk bis hin zum höhenverstellbaren Fressnapf für Struppi oder dem Katzenkopfmassagegerät für Miezi.

Niemand wünscht sich ernsthaft ein System zurück, in dem alle Dinge im Namen einer übersteigerten Gleichheitsidee eingeebnet wurden, bis hin zum Einheitsauto (auf das man zudem viele Jahre warten musste) und Einheitswohnungen in Großwohnsilos für die arbeitende Bevölkerung, ganz abgesehen davon, dass es auch in einem System gleicher Menschen solche gab, die noch gleicher waren, um George Orwell zu zitieren. Was in solchen Gesellschaften oft auf der Strecke bleibt, ist die Grundidee von Freiheit, die die allermeisten Menschen an einer offenen Gesellschaft schätzen, und die unter anderem als Meinungs- und Pressefreiheit, als Handlungsfreiheit auch in Form freier wirtschaftlicher Betätigung oder Berufsfreiheit, als Versammlungsfreiheit oder als Freizügigkeit in unserer Verfassung geschützt ist.

Vom Grundgesetz nicht geschützt und nicht gewollt ist aber ein schrankenloser Kapitalismus, in dem die wirtschaftlich Stärksten ungezügelt und ohne Rücksicht auf das Gemeinwohl agieren können. Das Sozialstaatsprinzip verpflichtet staatliches Handeln auf die Maßstäbe sozialer Gerechtigkeit, sozialer Sicherheit und Chancengleichheit, das vom Bundesverfassungsgericht postulierte Grundrecht auf Zukunft zu generationsgerechten Klimaschutzmaßnahmen.

Notwendig sind daher gerechte Beiträge Vermögender zur Finanzierung des Gesundheits- und Pflegesystems, der staatlichen Bildungsaufgabe, der öffentlichen und sozialen Sicherheit, aber auch in Bezug auf ihren Ressourcenverbrauch, vor allem bei Konsumemissionen. Ein wichtiger erster Schritt wäre mehr Transparenz sowohl zur Höhe der Vermögen als auch zu den damit schon jetzt geleisteten Beiträgen zum Gemeinwohl.

Wer es sich leisten kann und will, soll auch künftig die Master-Ankleide seiner Villa mit luftgetrockneter amerikanischer Weißeiche vertäfeln lassen oder sich den neuesten Supersportwagen gönnen. Er sollte aber auch seinem Vermögen gemäß Steuern zahlen und für den überdimensionalen ökologischen Fußabdruck zur Kasse gebeten werden. Denn ein faires Steuersystem ist ebenso Fundament der Demokratie wie generationengerechte Klimapolitik.

Villa in München-Bogenhausen mit Wellnessbereich und Weinkeller für 13,2 Millionen Euro


Gedenken an Lisa

 Es ist jetzt über ein Jahr her, dass dieser schreckliche Unfall passiert ist und die Urnenbeisetzung auf dem Westfriedhof stattfand. In dieser Zeit gab es von Nürnberg aus immer wieder engen Kontakt und einige Besuche ins obere Donautal, wo Lisa zuletzt wohnte ....

Es schmerzt uns alle noch sehr und zur Trauerbewältigung hat Sarah für ihre Schwester eine Sammlung von Erinnerungen aus Lisas Freundeskreis und der Familie als Ringbuch drucken lassen. Sehr berührend...

Mich hat ein Beitrag tagelang verfolgt: Sophie hatte kurz nach der Urnenbestattung einen fiktiven Brief ihrer umgekommenen Tante an sich selbst geschrieben.


Jetzt ist auch der Grabstein aufgestellt ...