Ein echter Hader

In der Mediathek von 3Sat gibt es momentan den 2-teiligen Film "Die Aufschneider" mit Joseph Hader. Schwarz, schwärzer, Hader ...


Aufschneider, nach einer Idee von Josef Hader, von ihm und David Schalko gemeinsam verfasst, erzählt vom Leben und der Arbeit von Dr. Fuhrmann, dem Pathologiechef an einem städtischen Krankenhaus. Wir erleben klassische Krankenhausstories, allerdings aus einer ungewöhnlichen Perspektive: von schräg unten, aus der Pathologie, deren Geruch man auch nach Feierabend nicht los wird.

Mit „denen da oben“, den Golf spielenden Göttern in Weiss ist Fuhrmann ständig über Kreuz. Wie eigentlich mit den meisten Dingen in seinem Leben. Es ist nicht leicht mit jemandem auszukommen, der ein sehr ungewöhnliches Verhältnis zum Tod hat, und für den Krebs „wunderschön ist, wie ein psychodelisches Gemälde aus den 1960er Jahren…“.

Zur Ablenkung von schlechten Nachrichten hab ich vorgestern übrigens ein paar Bleistiftskizzen nach meiner Phantasie angefertigt ...


 

Kunst: Open House x 3

 Am Wochenende war ich wg. Kunst ua. in den Tillystudios (hier Bilder) (hier Video) . Besonders hat mich beeindruckt Assad Bina Khahi , ein iranisch-stämmiger Cartoonist. Er bringt so manches auf den Punkt.

Auffallend war, dass drei Ateliers besetzt sind von südkoreanischen KünsterInnen, die alle an der Nürnberger Akademie studiert haben. ZB:


Beeindruckend war auch der Bildhauer Harald Kienle mit verschiedensten Holzarbeiten.

Im Atelier- und Galeriehaus Defet war ich am Sonntag nur kurz. 



Nach Mosbach

 Am Freitag mit Long eine kurze Wanderung im Tal der mittleren Aurach. Gute Gespräche, gemütliche Tour. Ich hab eine längere Wanderung dort mit Klaus im Mai unternommen. Wieder war Schlachtschüsseltag ! Bratwürste etwas salzig ....

Das Jakoberhaus

 Vor kurzem in Hagenbüchach vorbeigekommen und wieder mal dieses Haus gesehen:

Laut Wikipedia: Das Jakoberhaus ist ein 1925 erbautes, äußerst verwinkeltes Haus mit vielen Erkern und Türmchen. Ursprünglich war das Gebäude weitaus größer geplant, wegen Geldmangels konnte aber nur der Vorbau realisiert werden. Das Haus sollte als Erholungsort für Offiziere dienen. Später wurde es als Flüchtlingslager, Funkstation der US-Army und Altenheim genutzt. Heute befindet es sich in Privatbesitz. So sah es ursprünglich aus:

Bei der Recherche entdeckte ich das Buch von Bertram Schacher, der sich mit einer verdrängten Geschichte aus dem Dritten Reich beschäftigte: Das Jakoberhaus - Die Deportation Kärtner Slowenen in das Lager Hagenbüchach.

Über die Geschichte der Deportation gibt es vom Verband ausgesiedelter Slowenen eine sehr interessante Website !

Windspiele

 Heute in Oberfembach beim Grundstück von Peter Luther vorbeigefahren. Der Metallkünstler hat im Garten einige Beispiele seiner Windspiele stehen. Faszinierend ... Hier you tube Beispiele.

Erinnert mich auch an George Rickey (verstorben 2002) , dessen Indoor-Sachen ich in der Studentenzeit in der Kunsthalle bewacht habe .... Hier einige Videos ...