Wir hatten das schon lange vor: Mit meinem alten Freund Long bin ich gestern in seine alte Heimat Obersulzbach gefahren. Er ist dort als ältester Sohn des Pfarrers aufgewachsen. Wir sind die alten Orte seiner Erinnerungen abgegangen mit einigen Anekdoten und den Zeichen des Dorfsterbens - was ist nicht mehr da ? Die alte Wehrkirche war verschlossen, die Brauerei verfällt, die Schreinerei auch und kein Bäcker, kein Metzger und Schuster mehr ...Die Landschaft in dem weiten Tal mit den Wäldern der Umgebung ist auch deshalb interessant, weil offensichtlich viele wilde Heckengürtel angepflanzt wurden, die sich nun herbstlich verfärben. Sehr schön war die Begegnung mit einer 96 Jahre alten Einwohnerin die den 81 jährigen Long wieder erkannt hat ! Zwei ausgeschilderte Wanderwege (Rehweg / Dachsweg) gibt es und sogar eine touristische Unterkunft. Die Gaststätte ist nur am Sonntag offen. Zum Essen sind wir nach Colmberg gefahren. Und im Wintergarten des Restaurants der Burg haben wir gut gespeist.
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| Innenhof |
Und wieder gibt es eine Geschichte von Long : 1964 hat der Bauunternehmer Unbehauen die marode Burg übernommen und der Long hat dort als Ferienjob die Mörteleimer hochgezogen.
Long geht jetzt bald in eine Klinik. Als Lektüre habe ich ihm mitgegeben meine Aufzeichnungen über gemeinsame Unternehmungen 1975 in Griechenland und 1977 in Marokko. Dort war auch Helmut Sörgel dabei. 2025 hat der Dr. eine Auszeichnung der Stadt Nürnberg bekommen. Gefunden habe ich dazu einen Artikel mit Podcast ...
