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Schiffsflucht

 Bei meiner abendlichen Radtour am Montag konnte ich an der Schleuse Nürnberg beobachten, dass zwei große Flusskreuzfahrtschiffe leer Richtung Bamberg unterwegs waren. Normalerweise laden sie im Nürnberger Kreuzfahrthafen ihre Gäste, die Nürnberg besucht haben, und servieren auf der Fahrt dann das Abendessen ... Meine Erklärung wäre gewesen: In der Donau herrscht Niedrigwasser und die Schiffe werden ins Rheingebiet verlegt. Nur dass dort auch Niedrigwasser ist ...

Hat mich zu dieser Karikatur animiert (KI hergestellt):

Die heutige Meldung zur Situation sieht so aus: Lage spitzt sich zu: Pegelstände sinken weiter

Auf Pegelonline gibt es dazu weitere Informationen ...

Der Kreuzfahrtbereich ist nicht das Problem, die Lastkähne braucht man eher. Die größten Anpassungen zum Extremwetter wird es in der Landwirtschaft geben - und zwar europaweit ....

neues (gebrauchtes) Rad

 Nachdem sich herausgestellt hat, dass es für mein altes Pedelec schwierig wird mit der Ersatzteilbesorgung, habe ich mich entschlossen ein gebrauchtes, moderneres Rad zu besorgen. In Anbetracht meines Alters und die sehr hohen Preise für neue Räder hab ich mir eines schicken lassen, das meinen Ansprüchen entspricht: noch wenig km, Akku für Strecke von 80 - 100 km ausreichend, Akku abnehmbar, wartungsarme Nabenschaltung, Felgenbremsen, Tiefeinsteiger und bequeme Sitzhaltung...Das ist es:


Sattel und Lenker musste ich einrichten und zur Probefahrt habe ich gestern zwei Touren in der Umgebung unternommen. Morgens die bewährte Fahrt Kanal - Eltersdorf - Kleingründlach (30 km). Das Unwetter letzte Woche hat einige Schäden hinterlassen, entlang des Kanalwegs waren massenweise größere Äste und zerlegte Baumstämme zum Abtransport gelagert. Wahrscheinlich war der Weg nach dem Sturm nicht passierbar. Bei Gründlach waren Felder offensichtlich vom Starkregen(und Hagel ?) überspült worden. Jungpflanzen waren vernichtet. An der Kanalböschung breitet sich eine interessante Pflanze aus:

Fetthenne
Das Rad läuft leicht und hat natürlich mehr Elektronik an Bord. Lässt sich gut bedienen und die Schaltung ist O.K..
Abends dann (es ist angenehm kühl) hab ich dann die andere bewährte Tour über Veitsbronn, Langenzenn,  Rossendorf  bei Gegenwind unternommen (38 km) . Dabei konnte ich bei einem sehr steilen Schotterweg mal die Schiebehilfe ausprobieren (gute Erfindung). 

oberhalb von Horbach

Das gute Fahrradlicht am Heimweg war recht hilfreich und der Akku hatte immer noch Kapazität. Bin sehr zufrieden !!

Heupferdchen

 Heute früh schon ein Heupferdchen in der Wohnung entdeckt. Sehr groß. Im Glas gefangen und zur Wiese geschickt. Heute Nachmittag: Geli Panik. In der Küche oben an der Wand ein Monster! Diesmal etwas kleiner. Erst Mal fotografiert, dann freigelassen. Herrlich ...



Gewitter

 Gestern konnte ich an meinem Westfenster längere Zeit ein heranziehendes Gewitter während des Sonnenuntergangs beobachten. Ein Erlebnis ....

21.30 Uhr

21.36 Uhr

21.46 Uhr

Viel Regen hat es nicht gebracht, aber keinen Hagel !

Abendrunden mit dem Rad

Unter Tag ist es für mich immer noch zu warm, um etwas zu unternehmen. Abends kann man mit Brille (Mückenschutz) noch gut mit dem Rad fahren . Mittwoch Tour zum Hainberg über Kanalstrecke und Weikershof . Im Naturschutzgelände hab ich nach dem idyllischen Weiher gesucht, den ich 2020 dort mal entdeckt habe.

2020

Februar 2022 war ich nochmal dort und mit Geli wahrscheinlich im Frühjahr. Im Profilbild ihres Smartphones hab ich den Weiher gespeichert, da es ihr dort sehr gut gefiel - Entenfamilien, Idylle pur, damals mit Krücke noch zu umrunden ... 2020 wurde der Weiher schon mal saniert. Jetzt kommt man aber nicht mehr hin. Wege wurden rückgebaut. Von der Argumentation her einsehbar.

Gestern dann Richtung Tennenloher Wald über Kronach, Sack und Neunhof  auf Schleichwegen. Es war schon spät.  Deshalb bin ich nicht ganz  zum Pferdegelände geradelt. Auf den Wegen dort ist mir niemand mehr begegnet.

Am Maulaufreißer bin ich Richtung Tennenlohe abgebogen.

Vorher konnte ich noch einen längeren Kampf von zwei großen Ziegenböcken beobachten. Rivalen ? Brüder ? Hat länger gedauert, wurde aber irgendwann friedlich beendet und sie trotteten zum Stall. Hier Ausschnitt:

Ob es sich um Pfauenziegen handelte, die im Pferdegelände hausen sollen, weiß ich nicht. Ich sah sie in einem anderen Gehege und sie waren schon recht groß ...


Behind the roads

 Früh aufgewacht – es ist noch frisch – das Sonnenlicht klar – die Vögel trällern – der Tag soll heiß werden – spontaner Entschluss – im Frühtau zu Berge – nein lieber Radfahren – erst zum Kanal – nein erst zum Bäcker – Trinkwasser dabei – Brezel in der Tüte – und dann die Edelpferde begrüßt – am Hafen vorbei – kurzzeitig Verkehr – dann aber beim Wasser – in der dichtbewachsenen Böschung ein Konzert – in den Schilfinseln am Ufer Gepiepse der jungen Entchen – unsichtbar und geschützt – die geheime Bank erreicht – kurze Rast und die Sonne kommt hinter dem Wald hervor – über die Brücke – Sicht auf den fernen Nürnberger Hausberg im Dunst – runter ins Tal – ein Storch stochert auch schon rum – kurz durch den Erlanger Vorort – unter Autobahn durch – plötzlich ein wildes Mohnfeld – einfach so – bei den alten Eseln vorbei – unter der Bahn an der neuen Station – dann parallel zur neuen Strecke zurück – toll wie sich die Anpflanzungen entwickelt haben – Bahnbiotop – dann in Kleingründlach und über den Bach – links Wildwuchs am Bach rechts Acker – Kürbispflanzen gesetzt – brauchen jetzt schon Bewässerung – auf Feldweg an Saisonarbeitern vorbei – der Spargel schießt – hinter diesem Möbelhaus und dem teuren Radlerladen stilles Sträßchen – am Schloss vorbei – unter der Autobahn durch – sandiger Feldweg mit Trockenbiotop – Fußgängerbrücke über Bahn – es wird wärmer – im Flusstal am Wasserrad vorbei zurück – jetzt Obacht – die Rentnerraser  sind unterwegs – gemütlich heim über die neue Brücke ---

Der Tag war wirklich heiß – zu Hause abgedunkelt und gelesen – brauche Bewegung – jetzt bei noch grellem Abendlicht nochmal aufs Rad – Sonne im Rücken - am Flussdreieck lagern die orientalischen Familien – Vorsicht Kinder kreuzen ständig den Weg – im Schatten der Bäume und leichtem Wind macht es frei – durchs aufgeheizte Wohngebiet zu den Feldern – der Flurbereinigungsweg ist lang bis Buch – links und rechts ist das Frühgemüse abgeerntet – alles braune Erde – ab und zu neue Pflänzchen in Reihe – brauchen jetzt viel Wasser – Pfützen und Schlamm – neue Beregnung daneben – Kibitze im Sturzflug - dann zum Flughafen – neuer Parkplatz planiert – und jetzt schon 4 mächtige Parkhäuser – schnell abbiegen zum ruhigen Almoshof – hinterm Schloss kurze Rast – der Schatten und das Wasser aus der Flasche sind ein Labsal - rüber nach Thon – soviel gebaut – teure Wohnungen – das schattige, alte Sträßchen nach Wetzendorf gefunden – schön dass es noch Kleingärten und alte Sportplätze gibt – und der Holler duftet -  neuen Weg ohne Verkehr Richtung Eisdiele gefunden – zum Kavierlein auch stressfrei – die Sonne ist schon am Horizont und blendet nicht mehr – durch den Wiesengrund der plötzlich kühlt zurück ...

Weimar

 Gestern bin ich mit dem schnellen Regionalexpress nach Erfurt und der Regionalbahn weiter nach Weimar. Wie so oft hab ich mich nicht vorbereitet, sondern ließ mich treiben ... Die Weimarer Klassik begleitet einen beim Bummeln ständig auch wenn man nicht gezielt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ansteuert. Aber auch die neuere Geschichte ist erfahrbar. Buchenwald ist nur 10 km entfernt und mit dem Bus gut erreichbar (wird noch besucht). Auf dem Weg vom Bahnhof in die Altstadt kommt man noch an den großformatigen Fotos von Überlebenden des KZ vorbei, die 2019 aufgestellt wurden. 

1919 war hier im Theater die erste Nationalversammlung der neuen Republik:

Nationaltheater

Es gibt eine Menge von interessanten Gebäuden und ich hab einige fotografiert z.B.:

Cranachhaus

Für mich war eine besondere Entdeckung das Kirms-Krakow-Haus.


mit kleinem Café und idyllischem Garten

Interessant ist ja auch die Geschichte des Hotels Elefant.... Bin dann noch in den Park an der Ilm Richtung Goethes Gartenhaus. Die 8 Euro Eintritt hab ich mir gespart und dann lieber zurück und ins Café Frauentor. Auf dem Weg war ich noch kostenlos in der Bastille, die momentan in der Feststellung der Bausubstanz aber zugänglich ist. Solch kleinen Momente des Innehaltens  rundeten dann  den Ausflug mit viel "Latscherei" ab:

Café

E-Kutsche

der chinesische Tuschemaler

Super Abfallbox

Hier noch Weimar kennenlernen und Weimar Kulturhauptstadt 2099 

Ein beeindruckender Dokumentarfilm

In der Mediathek von 3 Sat habe ich gesehen: "Natur - die Geschichte unseres Planeten". Produziert von Yann Arthus-Bertrand

Yann Arthus-Bertrand stellt die entscheidende Frage: Wie lange können wir diese Schönheit und unseren einzigartigen Planeten noch bewahren?

Hommage an unseren Planeten

Er erzählt aus seiner persönlichen Sicht heraus, wie der Planet entstand, sich entfaltete und wir daraus ein Heim für acht Milliarden Menschen machten. Und wie all das auf dem Spiel steht, weil wir (??) es übertrieben, die Natur überfordert und über alle Maßen ausgebeutet haben. Der Film zeigt uns das Leben auf der Erde – in all seiner Pracht, Verletzlichkeit und Widersprüchlichkeit.

Es ist eine Hommage an unseren Planeten, aber auch ein eindringlicher Appell des Filmmachers, Verantwortung zu übernehmen. Denn eines steht fest: Einen Planeten wie die Erde gibt es nur einmal.

Bertrand erzählt die Geschichte unseres Planeten neu

Um die unermessliche Vielfalt der Erde in Bildern einzufangen, reicht ein einzelnes Filmteam nicht aus. Bertrand macht aus dieser Herausforderung eine Stärke: Mit Unterstützung Dutzender Filmemacherinnen und Filmemacher aus aller Welt entstand ein visuell überwältigendes Werk –  Der Film beeindruckt nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch. Mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an Stilmitteln – von hochauflösenden Makroaufnahmen bis hin zu spektakulären Drohnenbildern entsteht ein Werk, das Kunst, Wissenschaft und Engagement vereint.

Von den Gletschern der Arktis bis in die Wüsten Afrikas, von den größten Meeressäugern bis zu den kleinsten Insekten, von Menschen in Europa bis in die Mongolei und nach Indien – Bertrand erzählt die Geschichte unseres Planeten neu: Wie der Mensch mit seiner Kreativität und Technik Naturkräfte gebändigt, Städte geschaffen und ganze Landschaften geformt hat – und wie er nun an einem Scheideweg steht. (Wachstum ist immer noch das wirtschaftliche Bestreben....)

 Mich hat der Film fassungslos zurückgelassen: Die Fakten sind seit langem bekannt. Doch in dieser intensiven Darstellung ist es ein berührendes Erlebnis. Die Natur kann ohne den Menschen auskommen. Umgekehrt nicht. Doch was tun ? Am Schluss werden als Hoffnungsschimmer einige Statements von Frauen eingeblendet. Eine ausführliche Darstellung gibt es hier zu sehen. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt .....

Biber und Kunst bei Ammerndorf

 Am Freitag war ich mit Long in Ammerndorf. Wir sind den Kunst-und Naturweg (viele Bilder) gegangen. Das Biberrevier am Reichenbach ist recht groß und für den Ort schafft es manchmal Probleme.


Der Heimat-und Gartenbauverein ist sehr rührig und hat die Wege und die Kunstwerke gut ausgeschildert. Gestern hab ich Geli mit dem ROLLZ von der Eisdiele bis zum Imker geschoben. Sie ist sogar ein paar Schritte gelaufen. Eine himmlische Ruhe mit Vogelgezwitscher (Buchfink !) und Schmetterlingen garniert. Der Imker war gerade dabei einen Schwarm, der sich selbständig gemacht hat, "einzufangen".-- Interessant. Das Eis beim Loisl hab ich mir dann verdient....

Im Tal der Schwarzen Laber

 Gestern mit  Bahn und Rad in die Oberpfalz. Ich hatte vor, ab Parsberg die Laber flussaufwärts auf dem Radweg bis zur Quelle zu fahren. (Umgekehrt schon zweimal vor zig Jahren ohne Pedelec gefahren) Im Zug spontan die Idee mit dem bequemen Zug  bis Beratzhausen zu fahren. Könnte dann mal erkunden wie der Radweg Parsberg - Regensburg aussieht ... Hatte keine Karte dabei und erst auf der Strecke musste ich sehen, dass zwischen Beratzhausen und Parsberg der Weg vom Tal wegführt !! Habe dann auf gut Glück einen Feldweg gefunden, der noch im Tal bleibt. Dann war ich aber von der Ausschilderung weg und musste auf Sträßlein, Flurbereinigungswegen und Radwegen neben der Straße nach Parsberg. Ab da hatte ich wieder die offizielle Tour. Verfuhr mich dann aber ab Oberweiling (die Kneipenbühne gibt es noch !). Also dann nicht so schön bis Neumarkt ! 



alte Schule Oberweiling jetzt Kneipenbühne



Die richtige Tour ab Parsberg wird wiederholt wenn die Rosen in Dietkirchen blühen. Geplant ist eine neue Tour ab Beratzhausen bis Regensburg, die dann im Tal bleibt und noch rüber zum Naabtalweg führt...





Es langt

 Es langt mit den üblen Nachrichten, mit diesen ständigen Kanzlerkandidaten (nicht gegendert) - Befragungen, mit den frostigen Tagen und Angsteinflößungen  ...

Deshalb zurück zur Natur und Kunst:

heute im Botanischen Garten 

Sina Simbürger

Vorgemerkt: Öffnungszeiten der Ausstellung: Do. 06.03.-So. 06.04., 14-17 Uhr

Weikershof und Ansbach

Nachdem sich die Temperaturen so eingestellt haben, dass man wieder länger laufen kann, bin ich am Mittwoch den Buckweg von Weikershof entlang flaniert. Es ist erstaunlich: Nicht weit entfernt pulst der Verkehr (Schwabacher und Rothenburger Straße) und dort unten im Rednitzgrund ist Natur pur.


Man kommt an der Gaggalasquelle vorbei und trifft dann auf die Trainingsstrecke der Kanuten. Ein schöner Spaziergang - auch durch die anschließende Siedlung bis Gebersdorf (eine meiner Radstrecken)

Gestern bin ich vor dem großen Regen mit der S-Bahn nach Ansbach gefahren. Ich wollte dort einen Teil des Skulpturenrundgangs machen. Laut Webseite sollte es eine digitale Version geben. Hat aber nicht funktioniert. In der Tourist Info hat man mir gesagt, dass das Ganze plötzlich eingestellt wurde ... Es gibt aber eine PDF-Version und man hat mir freundlicherweise eine umfassende Broschüre gegeben.

Natürlich habe ich nur einen Teil erkundet, war aber sehr zufrieden weil ich einige Sachen recht gut aufnehmen konnte ....

Wildwuchs

 Bei meiner Radrunde heute über Kriegenbrunn und Eltersdorf konnte ich einige schöne Eindrücke mitnehmen ... Z.B. Frucht der Felsenbirne (sehr klein, aber fein) , Kornblumenfeld, Pfennigkraut und Steingarten-Pflanzen an der Kanalböschung:





Hochwasser

 Vor einer Woche war ich noch in Regensburg und jetzt ist Landunter - speziell die Inseln, auf denen ich spazieren war, sind überschwemmt....oder an der Badstrasse abgesichert:

Auf der Web Cam des Sorat Insel Hotels kann man die aktuelle Situation sehen. Das Hotel ist momentan nicht anzufahren. 2011 sah es im Januar für die alte Linde so aus:

Wie es momentan aussieht, weiß ich nicht ...

Der Pegel wird noch weiter wachsen ...

Alle Touren in den Tälern der Vils, der Schwarzen Laber, der Naab ... die ich in nächster Zeit vorhatte müssen warten ....Die Radwege in den Tälern sind wahrscheinlich längere Zeit nicht in Ordnung ....


 

nasser Mai

Nach wiederholten Gewittern mit Klaus durch etwas Matsche am Freitag zur Edelweißhütte. Wetter wurde aber immer besser. Es gibt den Mai: Der Kuckuck ist vermehrt zu hören auch die Nachtigall ... und ein vereinzelter Maikäfer ist zugeflogen:


 Die momentane Wetterlage produziert eine Menge von verschiedenen Wolkenformationen - sehr oft jeder Himmel ein Gemälde. Man kann den Eindruck nur entfernt dokumentieren - ein Kopfkino - trotzdem ein paar Fotos:





Tageseindrücke hab ich nicht festgehalten - die Horizonte waren sowieso zu weit ....

Das Gemetzel geht weiter

 Auf der offiziellen Seite der Ukrainischen Regierung kann man die letzte Bilanz sehen:

Und bei Phönix sieht der Experte weiter den Zermürbungskrieg andauern (bis zum bitteren Ende ?)

Kritische Geister (Putinfreunde?) sehen das Kriegsziel der Befreiung der Krim als unerreichbar an. 

1 Artilleriegranate kostet momentan 3000 Euro und ist nach Abschuss noch nicht verschwunden ... Wieviel sollen schnell produziert werden ?? 

Die Kosten anderer Munition haben da andere Dimensionen. Marschflugkörper so ab 1 Million pro Stück. Taurus mindestens 2 Millionen ... 

Unzweifelhaft bräuchte die Ukraine Systeme zur Luftverteidigung (und das schon viel länger) um die Zivilbevölkerung zu schützen. Und Waffen um das Vordringen der russischen Truppen zu verhindern. Und SoldatInnen, die das Ganze bedienen können ...

Der Aggressor hat den längeren Atem und die größeren Ressourcen - außer die Nato würde eingreifen. Es ist zum Verzweifeln - und wenn man dann noch die Auswirkungen dieser Kriege aufs Klima, die Böden, die Gewässer bedenkt - der Wahnsinn

Da ich dem Ganzen machtlos vis a vis stehe, lese ich momentan von Axel Hacke 

" Über die Heiterkeit in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wichtig uns der Ernst des Lebens sein sollte"

Hier Interview / hier Rezension 

Und dann freue ich mich, dass ich vom Westfenster immer wieder so wunderbare Himmel ansehen kann: