Gestern bin ich mit der Bahn nach Schwäbisch Hall gefahren um mir die Ausstellung Anselm Kiefer- Alles, was der Fall ist anzuschauen.
![]() |
| Titel des Flyers zur Ausstellung |
![]() |
| altes Brauereigelände von oben |
„Kunst“, sagt Kiefer, „hat immer auch mit der Aneignung des Unbegreiflichen zu tun (…). Ich bin kein Maler wie Matisse oder Delacroix, ich benutze Materialien als Farben und Farben als Substanzen (…) und die Materialien haben (…) in sich eine spirituelle Bedeutung.“
Etwas geschwurbelt heißt es dann noch von den AustellungsmacherInnen:
Seine malträtierten, Asche, Feuer, Sturm und Regen ausgesetzten Werke sind Aufführungsorte seiner Freilegungen – und die vermeintliche „Verwüstung“ der gewaltigen Bildflächen ist weniger als ein Spiegelbild der alle Maße sprengenden Zerstörung, die die Menschheit sich selbst und der Erde antut, zu verstehen denn als Sinnbild einer Rückeroberung und des letztlich längeren Atems der wilden Natur.
Ich hab mich aber heute noch weiter mit dem Künstler und seinen Aussagen beschäftigt, warte aber erst mal ab, ob ich den Film von Wim Wenders bekomme, bevor ich in Spuren näher ausführen werde ...
Hier kurze Notiz aus den Tagesthemen ....
Die anstrengende Bahnfahrt wg. übervollen Zügen wäre dann noch ein anderes Thema ....


