Thomas Grasberger und Roland Kunz

 In meiner senilen Bettflucht - meist ab halb 4 - (Die größten Veränderungen des Schlafs treten in der sechsten Lebensdekade auf. Führend ist dabei eine Unterbrechung der Schlafkontinuität mit längeren Wachphasen in der Nacht. Weiterhin sinkt der Tiefschlafanteil. Das Einschlafvermögen ist kaum verändert. Häufiger treten Phasen an Tagesschlaf auf, sodass die gesamte Schlafmenge über 24 Stunden auch im höheren Lebensalter sechs bis acht Stunden beträgt.) stehe ich nicht auf, sondern höre meist Potcasts übers Smartphone). Dabei haben mir sehr gefallen Beiträge beim Bayerischen Feuilleton von Thomas Grasberger. In letzter Zeit waren das: Der ganz normale Wohnsinn  //  Mein Tram Traum  //  Mittelgebirge und Maß  //  Die Kunst des Zuhörens // 

Er hat eine angenehme Stimme, gute Recherchen und verbreitet Unaufgeregtheit ....

Aber auch die Sendung "Alles Interpretationssache" mit Roland Kunz ist sehr anregend ! Was macht Über-Songs wie Let it Be, Nothing Else Matters, Skyfall oder Beethovens Mondscheinsonate so "über"? Das findet Roland Kunz in "Interpretationssache" raus. Er hört genau hin: Warum klingen diese Stücke, wie sie klingen, und was genau macht sie unsterblich? Er erzählt die Geschichten dahinter: wie Leonard Cohens Hallelujah vom Flop zum Megahit wurde, oder warum Marni Nixon sich jahrelang nicht als Sängerin der West Side Story zu erkennen geben durfte. Und vor allem durchforstet er Archive, CD-Schränke und Streaming-Portale, um die schönsten, spannendsten und schrägsten Cover-Versionen zu finden...

Auch er sehr angenehme Moderation, was man von vielen anderen Podcasts nicht behaupten kann...

Gut dass es solche Leute gibt...

Heute noch gehört (zum 90. von Wolf Biermann) : Mit uralten Kinderaugen  Lesung und Gespräch. "Ich bin ein Glückskind", sagt Wolf Biermann. Und blickt in neuen Gedichten und Liedern zurück auf sein Leben.