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Bardentreffen

 Am Freitag Abend bin ich zum Bardentreffen und wollte nur mal so rumschlendern und einige Straßenbands anhören. Es war noch sehr, sehr warm. Deshalb bin ich bald wieder mit der U-Bahn zurück. Am Samstag hab ich mir aus dem Programm 3 Sachen herausgesucht. Die StereoSterne waren gut. Bei Gangstagrass hab ich mich in der Zeit getäuscht. Auf dem Weg zum Hauptmarkt hab ich in der Kaiserstraße noch drei Bands erlebt, wobei mir diese sympathischen Joungsters recht gut gefallen haben:

Am Hauptmarkt dann furchtbare, überteuerte fish&chips verspeist und dann rüber zu Butter Funk Family. Ich hatte zwar einen Campinghocker dabei, aber irgendwie war mir das dann alles (auch musikalisch) zu viel. Also wieder heimwärts. In der ARD Mediathek kann man ja einige Auftritte bei sehr guter akustischer und filmischer Qualität ansehen. Ist dann besser für mich ... Dabei hab ich eine Aufnahme aus 2024 entdeckt von einem Konzert, das ich damals auch abgebrochen habe: Vooodoo Jürgens. Man versteht zwar nicht alles was er singt, aber der Auftritt und seine phantastische Band konnte ich so erst richtig genießen ... Und dann habe ich noch zwei Sachen versäumt: Einmal das Jahreskonzert der Musikschule am Donnerstag und dann noch einen Auftritt in der Nähe, den ich gerne erlebt hätte .... 

Neuer Kulturort in der Manfred-Roth-Straße in Fürth  Mit „Hübschers Eventraum“ in der Manfred-Roth-Straße 19 hat sich Ralf Hübscher einen lang gehegten Traum erfüllt, die technische Ausstattung entspricht Profi-Standards, Platz ist für knapp 100 Zuschauerinnen und Zuschauer. Die Feuerprobe hieß „Soccer goes Silent Movie“, nun wird's erneut jazzig, aber ohne Ball: An diesem Sonntag (2. August) macht Hübscher die Bühne frei für die Sunday Night Blues Band und damit für ein Gipfeltreffen einiger Altvorderer der Nürnberger Blues- und Rockszene. Ab 19 Uhr werden der Schwabacher Sänger Reinhold Engelhardt (NC Brown Blues Band), Norbert Meyer-Venus (Bass, bekannt unter anderem vom Hildegard Pohl Trio), Roli Müller (Gitarre) und Soulcan-Mann Markus Grill (Schlagzeug) den Saal rocken. Interessant: Unsere Nachbarwohnung wird momentan von der Firma AH Häusler renoviert. Der Ralf Hübscher scheint Geschäftsführer zu sein. Ein Multi-Talent (Installateur, Volkswirt, Jazzsänger)

Das Bardentreffen feierte ja seinen 50.Geburtstag und die Anfänge hab ich auch erlebt. Der langjährige Organisator Charly Fischer gibt dazu ein Interview. Er hat ja auch die Frankenbänd gegründet. Die neueste Aufnahme kann hier abgehört werden ...


Das war THEATER !!!

Gestern war ich mit Kim im Schauspielhaus Nürnberg. (Geburtstagsgeschenk) Und wir sahen ein furioses Stück in der Wiederaufnahme : Orbit - die Geschichte einer Band . Wir waren begeistert und ich werde es nochmal ansehen, denn das war Theater !!!Es hat ALLES gepasst: Die Geschichte,die hervorragenden Darsteller mit ihrem Musikhandwerk, die Bühne und das volle Theater mit einem Publikum, das mitging !!! Hier die digitale Stückeinführung . 


Der Inhalt wird sehr gut wiedergegeben in einer Kritik zur Uraufführung 2023. Hier in ganzer Länge:

Orbit - Staatstheater Nürnberg

Wo Freddie Mercury alles geklaut hat

In den 1970er und 80er Jahren galt die Band Orbit als größter Geheimtipp der fränkischen Rockszene. So enorm geheim, dass heute niemand mehr von ihr weiß. In Nürnberg haben Philipp Löhle, Christian Brey und Thomas Esser nun tief in Schallplattenkisten gekramt und dabei eine im Wortsinn fantastische Story zu Tage gefördert.

Von Wolfgang Reitzammer

  1. Mai 2023. Es gab mal ein deutsches Dokumentartheater, Rolf Hochhuth und Peter Weiss waren seine Propheten. Doch im postmodernen und postfaktischen 21. Jahrhundert erfreut man sich eher am Genre des Mockumentary, jenem Hybrid aus Dichtung und Wahrheit, das den Gutgläubigen in die Irre schickt und bei dem Skeptiker ein wissendes Lächeln hervorlockt.

In diesem Sinne hat Philipp Löhle, Hausautor des Staatstheaters Nürnberg, zusammen mit Regisseur Christian Brey und dem Musiker Thomas Esser ein "Recherche"-Projekt angestoßen, das über die Jahre 1972 bis 1985 die obskure Karriere einer vergessenen Rockband namens ORBIT aufdeckt und mit ein paar Stationen Kulturgeschichte in der Region Nürnberg vermengt. Doch auch ohne Spoiler-Verdacht darf man schon vorher sagen: es ist fast alles erstunken und erlogen, jedoch getreu dem Motto "Wenn wir es so erzählen, dann war es so!".

Fränkische Billie Jean

1972 treffen sich also fünf ambitionierte Kulturschaffende, denen ein gewisser Herr Gustl eine Garage als Proberaum und seine Kneipe als Live-Bühne anbietet. In schönster Punk-Tradition streiten sie erst einmal, wer eigentlich welches Instrument spielen soll, dann wird über mehrere Tage diskutiert, wie die Band heißen soll. Weil die Vornamen der Musikanten Ottmar, Rolf, Bucki, Isi und Thomas lauten, kommt man auf die geniale Idee "Orbit", verliert aber den entnervten Sponsor Gustl. Gut, dass es zu dieser Zeit den überregional bekannten Kulturreferenten Hermann Glaser in Nürnberg gab, der sein Projekt der Sozio-Kultur verfolgte und der Band einen Probenraum im ebenfalls überregional bekannten Kommunikationszentrum (genannt "Komm") vermittelte.

Dort nisten sich Orbit häuslich ein und wollen ihr weiteres Leben nur noch der eigenen Musik widmen – bestärkt durch ein allseitiges Gelübde gegen dreckige Ohren. Es wird in der selbst gewählter Klausur viel geredet, die fünf Akteure wirken in stimmigen Klamotten und Perücken der 1970er und 80er Jahre wie wandelnde Flokati-Teppiche (Kostüme: Anette Hachmann). Das musikalische Equipment wird langsam aufgerüstet, ein vollständiges Schlagzeug fährt aus dem Bühnenboden, Keyboarder Ottmar bekommt noch eine zweite Orgel mit Blechrahmen und Isi, die Frau im Quintett, stellt sich hinter ein modernes DJ-Mischpult. Dass man auch im Gefängnis (Massenverhaftungen 1981!) gute Musik machen kann, demonstriert Drummer Rolf, der die Sticks zu Fenstergittern formt und dann "I've Been Looking For Freedom" intoniert.

So entstehen zahlreiche Eigenkompositionen, die textlich und harmonisch einen regional-fränkischen Charakter aufweisen, aber verdammt nach Hits dieser Zeit klingen ("Daddy Cool", "Money, Money, Money", "In The Air Tonight", "Billie Jean"...).

Beim Griechen mit Bob Dylan

Schuld daran ist der schleimige Manager Hasso Krüger, der die Orbit-Songs mit dem Tonband aufnimmt und dann weltweit an bekannte Rockbands weiterverkauft. Immerhin schafft er es, die Songwriter-Ikone Bob Dylan vor dessen Auftritt auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände (1978) zu den eingeschlossenen Musikern zu lotsen und ihnen ein Angebot als Vorband zu übermitteln. Doch die deutsche Kultur des Diskurses und des Selbstzweifels führt zu spontaner Auftrittsphobie vor 80 000 Menschen, lieber geht man gemeinsam zum Griechen!

Das Ende der Orbit-Geschichte wird durch einen Zufall eingeläutet: Die fesche Biggi schaut sich via Fernsehen das Live-Aid-Konzert im Wembley Stadium (1985) an und muss feststellen, dass Freddie Mercury von Queen den Song "Bohemian Rhapsody" vorträgt, den einige Jahre zuvor Sänger Bucki mit der Band erarbeitet hatte. Manager Krüger flüchtet, er setzt sein Auto und alle darin lagernden Tonbänder in Flammen – Orbit ist damit aus der Musik-Geschichte getilgt.

Comeback als Avatar-Show

Zum Glück bietet der Theaterabend noch einen fulminanten Epilog: Krüger, der mittlerweile unter dem Namen Pius Maria Cüppers als Kammerschauspieler am Nürnberger Staatstheater arbeitet, organisiert eine Hologram-Avatar-Show der Band Orbit, bei der fünf KI-Klone noch einmal ein deftiges Rock-Programm abziehen, bevor sie mit "Major Tom" und einer Raumkapsel ins Weltall abdüsen.

Die höchst unterhaltsame Rock-Show lebt vom inszenatorischen Tempo des Regisseurs Christian Brey, von Löhles skurrilem Wortwitz und von den perfekt musizierenden Schauspielern: Nicolas Frederic Djuren (voc, g), Justus Pfankuch (keyb, g, voc), Sascha Tuxhorn (b, voc), Amadeus Köhli (dr, g, voc) und Pola Jane O’Mara (voc). Ein grandioses und komödiantisch ausgefeiltes Nebenrollen-Potpourri arbeitet Thorsten Danner ab.

Die Bühne ist ein Proberaum mit ein paar Flight-Cases, viel Trockeneis-Nebel und präzisen Licht-Effekten. Bei mehreren Video-Interviews haben Bürgermeisterin Julia Lehner, "Ihre Kinder"-Veteran Ernst Schultz, Schauspieldirektor Jan Philipp Gloger und mehrere Schauspiel-Kollegen das doppelbödige Spiel mitgemacht. Das Premieren-Publikum war begeistert, feierte das Ensemble mit Standing Ovations und bekam als Zugabe noch ein originelles "Take On Me" mit Casio-Orchester im Sitzkreis: einer von vielen Aha-Effekten. "Orbit" hat auf jeden Fall das Potenzial für einen Kassenknüller!

Und die Wiederaufnahme hat nichts von Abnutzungserscheinungen. Fulminant !!! Eine Art Comedia déll Arte in modernen Gewand mit viel Spielfreude ....

der Hasso mit Dylan

Die Band

atmosphärisch

Körperliche Darstellung der Diskussionen im Komm

Das Casio Orchester - Super


der Gustl -- ein Sprachphänomen

Musikschule Fürth

 Gestern beim Dozentenkonzert zum Jazz-Workshop in der Musikschule Fürth.

Angenehme Atmosphäre, alkoholfreies Neumarkter für 2 € und ein wenig Nüssli zum Knappern. Zwei Musiker mussten kurzfristig wg. Krankheit ersetzt werden - leider hab ich keine Namen - der Bass war sehr gut und die Trompete auch ... Die anderen:  Klavier Dieter Köhnlein, Saxophon Tobias Schöpker, Guitarre Peter Pelzner und Schlagzeug Yogo Pausch waren auch im Zusammenspiel eine Klasse für sich. Nicht überzeugt hat mich die Sängerin. Für mich nicht jazzig genug - bis auf ein Stück ...

Jedenfalls werd ich jetzt mal wieder öfter auf Veranstaltungen der Musikschule gehen. Vielleicht gleich morgen ....

Erntedankfest - Kirchweihumzug

 Gestern mit Sarah und Sophie bei den Steinkuglers bequem am Fensterplatz mit Versorgung den Umzug zur Michaeliskirchweih angesehen. Waren diesmal fast hundert Gruppen und dauerte 2 Stunden !! (Bilder hier)-- Das Ganze wurde im TV übertragen (Mediathek hier)

Besonders von Interesse war ja die Gruppe des Altstadtvereins. Uschi lief mit unserem ROLLZ mit und der Altstadtchor hatte dabei einige Lieder fürs dankbare Publikum:


Bardentreffen

 Gestern Abend mal zum Bardentreffen um Straßenmusik zu genießen. Bin mäandernd vom Bahnhof über die Kaiserstraße und den Hauptmarkt hoch zum Tiergärtner Tor. Im Kulturgarten war es voll, aber Madsius hat mit großer Band gut gespielt. Auf der Königstraße war es kakophonisch: Eine Band hat die andere übertönt und von Genuss konnte keine Rede sein ... Ausnahme das Eck an der Klarakirche: Gute irische Musik. Um die Lorenzkirche rum ist momentan Baustelle mit Absperrungen: Das Fußvolk schiebt sich durch. Am Hans-Sachs-Platz gab es eine "ruhige Zone": Es spielten ältere Jazzer ... In der Kaiserstraße das erste highlight: Zwei Musiker aus östlichen Gefilden, die ein furioses Klassikstück darboten - nur mit Violine und Akkordeon! Chapeau! Am Hauptmarkt zu viel Gwerch und Musik nicht mein Geschmack.. In der BR-Mediathek kann man einige Hauptacts nachverfolgen ... Außerdem gibt es hier Rundfunkstreams. Also weiter hoch Richtung Burg. In der Schranne ein Bratwurstweckla verzehrt und durchs offene Fenster in einem Eckla die fantastische Coverband mit älteren Leadsängerin genossen. Vor der Heimfahrt mit der Straba dann noch im Tunnel bei bester Akustik eine Band verfolgt, die ihr Publikum sehr gut mitnahm. Beim BR kann man noch über die Geschichte des Bardentreffens nachlesen ...

Musik und Zeichnen

 Bin jetzt in einem Kurs der Musikschule Fürth: Musikgrundlagen für Erwachsene. Macht Spaß. Wir haben große Xylophone und der Robert Wagner macht immer ein Stück aus seinem Spielheft "Max Einfach - Musik gemeinsam von Anfang an " mit uns durch. Er ist auch ein genialer und angenehmer Vermittler, da in der Gruppe ganz verschiedene Kenntnisstände vorhanden sind, Chapeau !

Beim Boesner in Altenfurt hab ich mir neue Tusche und Fineliner in verschiedenen Stärken besorgt.  Und abends gleich mit der ersten Zeichnung begonnen. Wird mich die dunklen Abende begleiten....



Musikpodcast

 Höre ich momentan in der ARD-Audiothek recht gerne: Interpretationssache von SR2

In jeder Folge des SR-Musikpodcasts nimmt Roland Kunz ein Musikstück aus Klassik oder Pop unter die Lupe. Was sind die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Interpretationen? Warum gefällt uns die eine Aufnahme und die andere nicht? Welche Freiheiten nehmen sich Musikerinnen und Musiker, obwohl die gleichen Noten zugrunde liegen? Vieles ist eben „Interpretationssache“!

JedeSendung ca. 30 Min. Empfehlenswert !


Thalmässing und Bardentreffen

Am Sonntag mit Geli nach Thalmässing. Wir wollten schauen ob das Archäologische Museum und das Geschichtsdorf was für die Kinder in den Ferien wäre. Urteil: Für die weite Fahrt lohnt es sich nicht ! 

Essen beim Weglehner war gut.  Rüchfahrt über Schwimmbach und Stauf mit herrlicher Aussicht.

Abends wollte ich noch unbedingt den VOODOO JÜRGENS genießen. Eine Stunde zu früh da. Deshalb noch einige StraßenmusikerInnen angesehen und wieder schöne Nürnberg Impressionen eingefangen:

Kramersgasse

 Insel Schütt dann übervoll. 2 Songs entfernt angehört. Hier Platte. Dann weiter.


Am Lorenzer Platz mit bequemen Sitz hinter der Bühne auf den Stufen des Söderschen Heimatmuseums Smokestick Lightnin´ für zwei Songs angehört. Hier Video


Auf dem Weg zur U-Bahn noch eine phantastische Band mit tollen Impros erlebt. Waren alle Studierende der Musikhochschule Nürnberg. Das war Klasse für sich! 


Katie O´Connor

 Am Freitag Abend mäandernd beim Bardentreffen an den Straßenmusikern und -musikerinnen vorbei. Sehr gute Sachen gesehen und gehört. Zum Abschluss bei einer sehr ruhigen Stimmung bei der Straßenbühne verweilt und dann mein persönliches highlight: Katie O´Connor am Ehebrunnen. 

Eine phantastische Stimme und interessantes Leben ...


Mein Weihnachtsgruß

 Es wäre schön, wenn die Welt friedlich wäre ... Leider ...

So versuchen wir es also wenigstens im persönlichen Umfeld. Ich wünsche euch allen Zuversicht und Zufriedenheit und ein gutes neues Jahr.




Weihnachtslieder

 Die Enkelin trällert momentan mit Inbrunst das Lied von Nena " 99 Luftballons " . Passt sehr gut zur irrsinnigen Situation des Angriffskriegs von Putin und Konsorten ... ( Übrigens: Wäre ja eine schöne Friedensgeste, wenn man an der Front zigtausende Ballons hochsteigen ließe ... ). Es ertönt auch das Lied des blinden Musikers José Feliciano : " Feliz Navidad ". Bis auf Próspero año y felicidad  ja leicht zu merken ... Mein Ohrwurmlied ist momentan "When you believe " aus diesem seltsamen Bibelfilm " Der Prinz von Ägypten " Hier in einer phantastischen Version. Bei der Recherche bin ich noch auf eine Coverversion gestoßen, interpretiert von Lucy Thomas mit ihrer jüngeren Schwester ...


Dylan

 Über die online Ausleihe der Stadtbücherei ziemlich schnell zwei e-books über Bob Dylan gelesen: Einmal "Forever Young"- 18 bekannte Persönlichkeiten schildern ihr persönliches Verhältnis zu Dylan. Als Ergänzung dann noch " Kleine Anekdoten " --- War und ist halt doch nur ein Mensch ...

Mein Verhältnis: Erstmals 1966 von ihm was mitbekommen (Highway 61), später ab und zu mal. In Fürth Stadthalle enttäuschendes Konzert (Mein Erlebnis: lustlos, runtergeschrammelt, keine Zugabe) . Dann wieder mal gut: 2006 Modern Times

Kulturgewächshaus

Bei meinen Spaziergängen fiel mir in der Habichtstrasse immer wieder dieses leerstehende Holzhaus auf großem Grundstück auf. Wahrscheinlich der letzte Rest des alten Siedlungsbestands dort oben. 2019 war es dann soweit, dass das Grundstück für eine Neubebauung geräumt wurde.

Es sollte aber etwas besonderes sein: Das alte Material sollte wiederverwendet werden.

Es gibt einen Verein, der hier initiativ geworden istDas Kulturgewächshaus ist eine Privatinitiative, die einen Teil des Geländes und eines der alten Gewächshäuser der ehemaligen Gärtnerei Gumbmann in der Vacher Straße 204 als neuen Kultur-Gartenbaubetrieb nutzen will. Neben dem Anbau von diversen Kräutern soll auf dem Außengelände der Gärtnerei auch ein öffentlich und kostenlos zugänglicher Bildungsgarten, ein Hofladen und Flächen zum Verweilen und Erkunden entstehen.Das Grundstück des Vereins liegt im östlichen Teil der ehemaligen Gärtnerei teils im Überschwemmungsgebiet:

Bei Fürth-Wiki gibt es einige Bilder über die Entwicklung ...

Im Nachhinein hab ich bei der Medienwerkstatt einen Film über das Projekt entdeckt.

Letzhin bin ich mal auf dem frisch geteerten Weg zur Bremenstaller Brücke vorbei gekommen:






Hier die Geschichte vom Schiff ...

Übrigens: Die fast 7 Millionen für die Brücke hätte man sich sparen können: Der Zugang ist bei Hochwasser überschwemmt, d.h. der Rad- und Fußgängerverkehr hat dann genau so lange Wege wie früher zurück zulegen ... Der Anschluss oben bei der Vacher Straße ist hochgradig unfallträchtig ...

J.J. Cale

Nach dem Musiker befragt, der er gerne sein würde, antwortet Eric Clapton in einem Interview:

"J.J. Cale. Er ist einer der großen Meister der letzten drei Jahrzehnte". Die Huldigung fällt kaum überraschend aus, stehen drei von Claptons größten Hits in direktem Zusammenhang mit Cale. So stammen "After Midnight" und "Cocaine" aus seiner Feder, während "Lay Down Sally" Claptons Versuch darstellt, Cale so ähnlich wie möglich zu klingen. Dass er eher durch Coverversionen seiner Stücke als durch die Originale bekannt wurde, ist Cale von Anfang seiner Karriere an recht. "Schick mir das Geld und lass die jüngeren Kerle berühmt werden", erklärt er 1970 nach seinem ersten Erfolg.

Das macht ihn mir sehr sympathisch, aber dadurch hab ich ihn erst kurz vor seinem Tod 2013 kennen und schätzen gelernt. Den Film "To Tulsa And Back" hab ich mir damals als DVD gekauft. Auf dem Crossroads Guitar Festival 2004 trat Cale mit Clapton und anderen mit den Songs "After Midnight & Call Me The Breeze" auf.


Seine Frau spielt an der Guitarre auch mit. Ein interessantes Interview der Witwe (Christine Lakeland Cale) ist hier zu verfolgen ... 
Besser als auf Wikipedia ist seine Biographie hier zusammengefasst. Auf dem Smartphone hab ich mir die Musik der you tube Clips "Best of JJ Cale" und "JJ Cale 1979" gespeichert - sehr entspannend ...

Weihnachtslied

 Von der Organisation Playing for Change gibt es jetzt eine Menge Material auf you tube. Ich habe zwei Songs als meine Weihnachtslieder herausgesucht.

Einmal Chanda Mama. Der Text ist mir nicht klar. Hat er etwas mit einem bekannten Hindi-Kinderlied zu tun oder mit einer indischen Kinderzeitschrift ? Mir gefällt die Einfachheit und das Einlullende ...


Dann All Along the Watchtower. Ein Dylan Song, der verschieden interpretiert wird. Mit Verweis auf die Bibel oder einfach als beklemmendes Bild.


Jedenfalls ist es faszinierend wie durch Musik verschiedene Kulturen zusammengeführt werden können - friedlich ....

Ausgegraben

Nach der Spiegelung und mit neuen Medikamenten kann ich schon wieder etwas größere Kreise ziehen.

Doch auch Musikrecherche. Wieder ausgegraben eine Dylan CD anderer Art: Modern Times


 Der erste Song ist schon stark: Thunder on the Mountains

Die Geschichte dahinter

Es gibt diesen Song von Knopfler : Sailing to Philadelphia.


Text hier.

Durch Zufall hab ich einen langen Artikel zum Hintergrund dieses Liedes in der Zeitschrift Spektrum gefunden: Die Mason-Dixon-Linie (lesenswert !)

Der Hafen von Philadelphia damals:


Warten auf die Spiegelung

Leider hat sich die Colitis nicht beruhigt. Das Blutdruck-Desaster ist aber wenigstens unter Kontrolle. Da ich manchmal unkontrolliert auf die Toilette muss, sind weitere Spaziergänge und sogar kleine Radtouren von mir abgesagt. (Hätte noch soviel Touren im Spätsommer vorgehabt). Das heißt nun in Geduld üben und darauf warten bis der Darmdoktor aus dem Urlaub zurück ist.
Habe die letzten Tage meine Musiksammlung gesichtet und die Lieblingssongs aufs Smartphone übertragen.
Diesen Song von Jo Cocker gesungen find ich phantastisch, weil er den Generationenunterschied aber auch die gleichen Bedürfnisse anspricht: N´Oubliez Jamais


Text hier.

Ein anderer Song mit anderem Inhalt ist von Cat Stevens : Father and Son


Text hier.