Bald Weihnachten

 Mit Sophie hab ich endlich unseren  Herbstbaum zum Weihnachtsbaum umgestaltet.




Rückenprobleme

Da ich gestern die Jahresvideos von der Enkelin am Computer als Film zusammengebastelt habe, zeigten sich heute Rückenprobleme. Also auf zum Laufen... Ergebnisse hier ... 


Köstlichkeiten

 Heute wieder mal "Gasthaus Fetz" in Götteldorf. Wir hatten Gelegenheit uns etwas mit dem Eigentümer Johannes Fetz zu unterhalten. Er obsolvierte eine Lehre als Koch im Schindlerhof. Später arbeitete er bei Neubauer im "Schwarzen Kreuz" bis der insolvent wurde, da das Höherpreisige in Fürth nicht angenommen wurde. Investition über 1 Million in den Sand gesetzt. Seit 2013 betreibt der Johannes in Götteldorf das Wirtshaus seiner Familie weiter und hat es (für mich) zu einem Gourmettempel mit zivilen Preisen entwickelt. Bio und regional sind sein Motto. Nicht zu vergessen ist, dass er weiter mit seinen Eltern den Biobauernhof mit Vermarktung betreibt ...

Wir hatten als Vorspeise einmal ein köstliches Gericht aus Rote Bete und Ziegenkäse. Wunderbar war, dass das Gemüse 4-fach vorhanden war: Als Mus, eingelegt, geräuchert und als weiße Bete.

Geli hatte eine sehr gute Schwarzwurzelcremesuppe mit kleiner Käsestange


Im Hauptgang machte ich vegetarisch weiter: Kürbisgnocchi mit Unterlage aus gebratenem Wirsing. Ein Gedicht !


Geli hatte eine überaus zarte Ochsenbacke serviert auf einem Püree sowohl von Rote Beete und auch von Pastinake

Zum Abschluss gönnten wir uns noch gemeinsam eine Dessertvariation verschiedener Sorbets und Kürbiseis mit einem Stückchen Schokokuchen und karamellisiertem Kürbiskuchen. Die Abrundung. Und alles unter 50 Euro (da wir wenig getrunken haben ...)
Zu meinem Geburtstag hab ich die engere Familie am nächsten Wochenende dort zum Genießen eingeladen ...

Wieder mal: Enzensberger

Habe online gelesen:  

erschienen 2012
Die zwanzig Beiträge umfassen jeweils 5 – 6 Seiten. Das Buch eignet sich daher für eine Lektüre in kleinen Portionen so gut wie für einen unterhaltsamen Nachmittag. Wie nun sind diese Essays gearbeitet? Sie sind keineswegs akademische Abhandlungen mit möglichst komplizierten Titeln, sondern bewegen sich regelmäßig von einer scheinbaren Alltäglichkeit hin zu einer grundsätzlichen Betrachtung.
Ein Essay, sagt Enzensberger, sei ein diskursiver Text, bei dem er am Anfang noch nicht wisse, was am Schluss dabei herausspringe. Als Leser stellt man sich den Autor vor, wie er seinen Blick durch das Arbeitszimmer gleiten lässt. Aus der alten Theaterkarte kann ein Text über die Zumutungen der Kulturindustrie und die eigentümliche Faszination des Publikums werden. Der Wirtschaftsteil der Zeitung lädt zu einer Betrachtung von aberwitzigen wirtschaftswissenschaftlichen Hypothesen ein, die Finanzkrisen auslösen. Ein Kaffeefleck auf dem Hemd wird zur Verteidigung der Unreinheit als Prinzip moderner Gesellschaften. Das alte Foto an der Wand wirft die Frage auf, wie Fotografie unser Bewusstsein beeinflusst. Und, überhaupt, kann man nicht vom Schreibtisch aus Nationen erfinden?
Enzensbergers kleine Texte sind immer klug und unterhaltsam. Und sie sind meinungsstark im dialektischen Sinn: Man spürt Enzensbergers Freude, wenn er zur allgemeine Verblüffung sechs Milliarden Experten in der Weltbevölkerung vermutet oder einen Abgesang auf die (verwirklichte) aufklärerische Forderung nach Transparenz formuliert. Langweilig wird dem Leser in diesem Panoptikum keinesfalls.
Man kann die Essays zwar in 10 Minuten lesen, es lohnt sich aber die Zeit auszudehnen oder das Eine oder Andere mehrfach zu lesen. Ich werde es mir als Büchlein kaufen ....

Podcast Beethoven

 Auf dem Smartphone habe ich mir die App von ARD Audio heruntergeladen. Beim Sender BR Klassik hab ich entdeckt: Udo Wachtveitl erzählt Beethovens Leben . Sehr interessant und aufgebaut in 10 aufeinanderfolgenden Zeitabschnitten: Revolution und Kriege, Ängste und Hoffnungen wühlen Europa zu Beethovens Lebzeiten auf. Auch die Musikwelt ist im Umbruch. Vor dem Hintergrund des großen historischen Panoramas zeichnet sich in der Hörbiografie die ganz persönliche Geschichte des radikalen Individualisten Beethoven plastisch ab. Eine Hauptrolle spielt dabei die Musik: ständig auf neuen Wegen, effektvoll und tiefsinnig, schrullig und poetisch, sinnlich und philosophisch. Musik, Erzählung und Zitate greifen in der Hörbiografie ineinander. Aus Briefen und anderen Quellen ergibt sich ein detailliertes Lebensbild des Komponisten.