Tatort: Weil sie böse sind

Ich schau mir fast keine Filme der Serie Tatort mehr an. Aber den hab ich mir diese Woche schon drei mal angesehen: Weil sie böse sind (Handlung hier). Er wurde 2010 das erste Mal gezeigt und ist jetzt wieder in der Mediathek von ARD. Die Hauptrollen haben diesmal nicht die Ermittler , sondern der Adelsspross Balthasar Staupen (umwerfend gespielt von Matthias Schweighofer) und das arme Würstchen Rolf Herken (sehr, sehr überzeugend von Milan Peschel dargestellt), der unfreiwillig und nicht absichtlich zum "Mörder" wird.


Ein ausgefeiltes Drehbuch, gute Schnitte und eben auch Klasse schauspielerische Leistungen haben diesem Film verdient den Fernsehpreis 2010 ermöglicht. Im Stern damalsEs ist ein fabelhafter Plot, den uns Drehbuchautor Michael Proehl serviert. Und da stört es auch überhaupt nicht, dass die beiden Kommissare Fritz Dellwo (Jörg Schüttauf) und Charlotte Sänger (Andrea Sawatzki) in ihrem vorletzten "Tatort" zur Aufklärung der Morde überhaupt nichts beizutragen haben. Ihr Tun grenzt an Arbeitsweigerung, sie widmen sich lieber den eigenen Machtspielchen am Frankfurter Hauptkommissariat, die so viel banaler sind als der teuflische Pakt, den Schweighöfer als Schicki-Micki-Adelsspross mit dem unfreiwillig zum Serienmörder mutierten Witwer eingeht.

Haus der bayerischen Geschichte

 Gestern mit der schnellen Bahn nach Regensburg. Wollte im Haus der bayerischen Geschichte die Sonderausstellung über König Ludwig I. erkunden. 

Sehr gut aufbereitet mit allerlei modernen Mitteln und Informationstexten, die nicht überladen und gut lesbar sind. In der SZ ist noch folgender Artikel zu finden. Sehr gut fand ich auch, dass für Kinder (Jugendliche) einiges an ansprechenden Material vorhanden ist. Die Frage, ob denn der Ludwig der größte König Bayerns war, lässt sich aktuell so beantworten: Nein, jetzt ist es der Markus ....

Sehr schön - mit ironischen Untertönen - fand ich das Panorama. Christoph Süß und Christian Springer führen amüsant durch 2000 Jahre Regensburger Geschichte ...

Bardentreffen

 Gestern Abend mal zum Bardentreffen um Straßenmusik zu genießen. Bin mäandernd vom Bahnhof über die Kaiserstraße und den Hauptmarkt hoch zum Tiergärtner Tor. Im Kulturgarten war es voll, aber Madsius hat mit großer Band gut gespielt. Auf der Königstraße war es kakophonisch: Eine Band hat die andere übertönt und von Genuss konnte keine Rede sein ... Ausnahme das Eck an der Klarakirche: Gute irische Musik. Um die Lorenzkirche rum ist momentan Baustelle mit Absperrungen: Das Fußvolk schiebt sich durch. Am Hans-Sachs-Platz gab es eine "ruhige Zone": Es spielten ältere Jazzer ... In der Kaiserstraße das erste highlight: Zwei Musiker aus östlichen Gefilden, die ein furioses Klassikstück darboten - nur mit Violine und Akkordeon! Chapeau! Am Hauptmarkt zu viel Gwerch und Musik nicht mein Geschmack.. In der BR-Mediathek kann man einige Hauptacts nachverfolgen ... Außerdem gibt es hier Rundfunkstreams. Also weiter hoch Richtung Burg. In der Schranne ein Bratwurstweckla verzehrt und durchs offene Fenster in einem Eckla die fantastische Coverband mit älteren Leadsängerin genossen. Vor der Heimfahrt mit der Straba dann noch im Tunnel bei bester Akustik eine Band verfolgt, die ihr Publikum sehr gut mitnahm. Beim BR kann man noch über die Geschichte des Bardentreffens nachlesen ...

Wackelkontakt

 Momentan ist Lesewetter. Fast herbstlich... Habe mir nochmal den neuen Roman von Wolf Haas mit dem Titel Wackelkontakt vorgenommen und wieder sehr schnell gelesen. Mir gefällt es ...

Hier ein Interview ... Einige seiner Brennerkrimis habe ich auch schon gelesen ...

bei Buchschwabach

 Gestern habe ich Geli zu einem Freundinnentreff nach Roßtal gefahren. Bis zur Abholung bin ich nach Defersdorf und einen Teil des 3 - Gründles - Weg gelaufen. Wollte mal sehen wie es jetzt dort ausschaut. Zuletzt war ich im Januar 22 dort ... Den Fledermaus-Lehrpfad gibt es noch und jetzt gut beschildert. Leider ist der Besitzer der Mühle und Kunstfreund Martin Kreß im Januar verstorben ! Als ich ihn vor Jahren sprach hatte er Borreliose - vielleicht waren seine Herzprobleme Nachwirkungen davon. Sein Tod hat Spren hinterlassen: Die Mutterkuhhaltung scheint eingestellt, die Ausstellungen sind schon länger nicht mehr in der Scheune, der alte Garten wirkt etwas verwildert. Wird noch Schnaps gebrannt ?

Ich bin dann noch nach Roßtal ins "Weiße Lamm". Hat keine Website und alles noch schlicht wie bei unserem letzten Besuch vor 40 Jahren. Die alte Uhr steht noch und es gab nur Bratwurst mit Sauerkraut und Brot - war aber gut ...


Der Frauentreff war hier.....