Nachschlag 2: Ortung 14

 Am Sonntag vor der großen Hitze Durchgang zur Übersicht von Ortung 14. Dieser alle zwei Jahre stattfindende Kunstparcour hat Federn gelassen: Weniger interessante Örtlichkeiten und diese Beschränkung auf "Im Zeichen des Goldes" führt dazu, dass einiges etwas sehr konstruiert erscheint. Kannst Du vergessen: Station 12 (die Hühner gab es nicht) Station 13 ( ich hab´s gelesen) Station 17 ( Der Keller gibt nichts her/ die Zeichnungen draußen hab ich nicht entdeckt) Station 18 (funktioniert nicht/ Schrift kann man auch so sehen) Station 23 (Graffiti wie man sie überall sieht) Station 25 ( Kunst ist fraglich - die alte Einrichtung fasziniert) Station 28 ( Der Faden ist an den Haaren herbeigezogen). Sehr gefallen hat mir: Station 2 bis 4 (Rathaus Stadtkirche) / Station 21 (muss man erst finden) / Station 24 ( wenn gerade keine Führung ist) Station 26 ( könnte man familiär nachmachen) Die Station im Stadtmuseum (29) werde ich noch bei Gelegenheit nachholen ...

Ich weiß jetzt wo ich mit dem ROLLZ Geli hinschieben will (wenn es nicht mehr so heiß ist) . Unabhängig von der Kunst ist Schwabach zum Schlendern schön. Die störenden Kanalbaumaßnahmen sind größtenteils abgeschlossen ...

Nachschlag 1: Gastro

 Noch zur vergangenen Regenzeit: Einige Cafes draußen sind in Urlaub, deshalb Cafe Holzwurm. Gebäck gut ... Drinnen etwas überladen ...

Am nächsten Tag nach Egloffstein zum Essen im Gasthof zur Post. 2020 haben wir dort gut gespeist. Vor  Die Betreiberinnen scheinen betriebliche Schwierigkeiten zu haben, deshalb beschränkte Öffnungszeiten:

Auch die Speisekarte war sehr beschränkt. Die Forelle war sehr gut !! Gelis Gericht gab es nicht mehr ... Fazit: Der weite Weg lohnt sich nur, wenn man noch anderes vorhat ....

Tatort: Weil sie böse sind

Ich schau mir fast keine Filme der Serie Tatort mehr an. Aber den hab ich mir diese Woche schon drei mal angesehen: Weil sie böse sind (Handlung hier). Er wurde 2010 das erste Mal gezeigt und ist jetzt wieder in der Mediathek von ARD. Die Hauptrollen haben diesmal nicht die Ermittler , sondern der Adelsspross Balthasar Staupen (umwerfend gespielt von Matthias Schweighofer) und das arme Würstchen Rolf Herken (sehr, sehr überzeugend von Milan Peschel dargestellt), der unfreiwillig und nicht absichtlich zum "Mörder" wird.


Ein ausgefeiltes Drehbuch, gute Schnitte und eben auch Klasse schauspielerische Leistungen haben diesem Film verdient den Fernsehpreis 2010 ermöglicht. Im Stern damalsEs ist ein fabelhafter Plot, den uns Drehbuchautor Michael Proehl serviert. Und da stört es auch überhaupt nicht, dass die beiden Kommissare Fritz Dellwo (Jörg Schüttauf) und Charlotte Sänger (Andrea Sawatzki) in ihrem vorletzten "Tatort" zur Aufklärung der Morde überhaupt nichts beizutragen haben. Ihr Tun grenzt an Arbeitsweigerung, sie widmen sich lieber den eigenen Machtspielchen am Frankfurter Hauptkommissariat, die so viel banaler sind als der teuflische Pakt, den Schweighöfer als Schicki-Micki-Adelsspross mit dem unfreiwillig zum Serienmörder mutierten Witwer eingeht.

Haus der bayerischen Geschichte

 Gestern mit der schnellen Bahn nach Regensburg. Wollte im Haus der bayerischen Geschichte die Sonderausstellung über König Ludwig I. erkunden. 

Sehr gut aufbereitet mit allerlei modernen Mitteln und Informationstexten, die nicht überladen und gut lesbar sind. In der SZ ist noch folgender Artikel zu finden. Sehr gut fand ich auch, dass für Kinder (Jugendliche) einiges an ansprechenden Material vorhanden ist. Die Frage, ob denn der Ludwig der größte König Bayerns war, lässt sich aktuell so beantworten: Nein, jetzt ist es der Markus ....

Sehr schön - mit ironischen Untertönen - fand ich das Panorama. Christoph Süß und Christian Springer führen amüsant durch 2000 Jahre Regensburger Geschichte ...

Bardentreffen

 Gestern Abend mal zum Bardentreffen um Straßenmusik zu genießen. Bin mäandernd vom Bahnhof über die Kaiserstraße und den Hauptmarkt hoch zum Tiergärtner Tor. Im Kulturgarten war es voll, aber Madsius hat mit großer Band gut gespielt. Auf der Königstraße war es kakophonisch: Eine Band hat die andere übertönt und von Genuss konnte keine Rede sein ... Ausnahme das Eck an der Klarakirche: Gute irische Musik. Um die Lorenzkirche rum ist momentan Baustelle mit Absperrungen: Das Fußvolk schiebt sich durch. Am Hans-Sachs-Platz gab es eine "ruhige Zone": Es spielten ältere Jazzer ... In der Kaiserstraße das erste highlight: Zwei Musiker aus östlichen Gefilden, die ein furioses Klassikstück darboten - nur mit Violine und Akkordeon! Chapeau! Am Hauptmarkt zu viel Gwerch und Musik nicht mein Geschmack.. In der BR-Mediathek kann man einige Hauptacts nachverfolgen ... Außerdem gibt es hier Rundfunkstreams. Also weiter hoch Richtung Burg. In der Schranne ein Bratwurstweckla verzehrt und durchs offene Fenster in einem Eckla die fantastische Coverband mit älteren Leadsängerin genossen. Vor der Heimfahrt mit der Straba dann noch im Tunnel bei bester Akustik eine Band verfolgt, die ihr Publikum sehr gut mitnahm. Beim BR kann man noch über die Geschichte des Bardentreffens nachlesen ...