Nachlese

 Zur Wahl: 2 mal Stuttmann recht gut


Und am Wahlabend war Gregor Gysi im Gespräch mit der Nachhaltigkeitsforscherin Maja Göpel (1Std 45 Min) Hier der Trailer:

Und im Zusammenhang heute gehört: 

Anatomie des autoritären Charakters - Was macht Menschen zu Faschisten? Was macht Menschen anfällig für rechtsradikale Ideologien? Diese Frage stellten sich schon Denker der Frankfurter Schule wie Erich Fromm, und Theodor W. Adorno. Mit Psychoanalyse und Marx entwickelten sie den Begriff des "autoritären Charakters" - gehorsam, konform und destruktiv. Ein Modell das bis heute weltweit relevant ist.


Dazu auch interessant: Der Philosoph Karl Popper und die "offene Gesellschaft"
Poppers Hauptwerk "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" erschien vor über 70 Jahren, ist jedoch hochaktuell. Es geht darin um den ständigen Kampf um eine nie sichere Freiheit.

Also genug Material zum Nachdenken (und Handeln ?)

Mein Handeln heute noch : In Spuren endlich die Hintergründe zu diesem Lied Kinder geschrieben. War mir ein Anliegen ...

Nachschlag: Bahnfahrten

Der Zug zwischen Regensburg und Ingolstadt parallel zur Donau ist zu klein und deshalb überfüllt. Mit Fahrrad nicht zu empfehlen.
Die S 5  nach Allersberg (Rothsee) von Nbg Hauptbahnhof ist schnell und hat genügend Platz fürs Fahrrad. In Nürnberg hat er Pause und steht schon lange vor Abfahrt bereit. Allersberg guter Ausgangspunkt z.B. für Tour nach Neumarkt ua. ....

hybris und vanitas

 Angesichts des damaligen Tsunamis  und der japanischen Reaktorkatastrophe habe ich 2011 ein Gedicht unter obigen Titel verfasst. Heute hab ich zufällig bei Journal21 einige Artikel gelesen, die gut zu meinen damaligen Eindrücken passen:

Frankreich und seine Atomenergie | Journal21

Wir haben die «faustische» Grenze der Wissenschaft erreicht | Journal21 (sehr, sehr interessant besonders folgender link !

Die Sache mit dem Golfstrom | Journal21

Ein Kanal in Nöten – nicht wegen Trump | Journal21

Trump ist Putin nicht gewachsen | Journal21

Und so schließt sich heute (mal wieder) ein Kreis




Es langt

 Es langt mit den üblen Nachrichten, mit diesen ständigen Kanzlerkandidaten (nicht gegendert) - Befragungen, mit den frostigen Tagen und Angsteinflößungen  ...

Deshalb zurück zur Natur und Kunst:

heute im Botanischen Garten 

Sina Simbürger

Vorgemerkt: Öffnungszeiten der Ausstellung: Do. 06.03.-So. 06.04., 14-17 Uhr

Die Anstalt

 Gestern noch gesehen : Die Anstalt Folge: TestwahlNach der Winterpause wirft "Die Anstalt" einen satirischen Blick in die Hochphase des Bundestagswahlkampfes. Wer hat derzeit die besten Karten?

Meldung:  „Die Anstalt“ im ZDF vorübergehend ohne Max Uthoff – wegen Parteiwerbung für Die Linke. (ist O.K. - da Bestimmung wg Wahlwerbung)



Maike Kühl musste aber nicht alleine ran. Wunderbar war Timo Wopp. Luisa Charlotte Schulz hat dieses tolle All-Parteien-Kostüm. Matthias Renger spielt wieder mal den Psycho-Act. Und Ecco Meineke muss diesmal als Fritze Merz auftreten. Ein highlight war der Auftritt von Meike als Alice Weidel ( ab Min 27). 

Claus von Wagner hat übrigens jetzt ein neues Soloprogramm. Den Faktenckeck zur Sendung kann man hier nachlesen.

Werk ohne Autor

 Gestern in der Mediathek von One den 3Stundenfilm "Werk ohne Autor" zum wiederholten Mal angesehen. 

Nicht wegsehen! Das ist das Letzte, was Elisabeth ihrem Neffen Kurt noch zurufen kann, bevor sie in die Nazipsychiatrie verschleppt wird. Das Bild brennt sich in die Erinnerung des jungen Malers ein. Doch der sozialistische Realismus, dem der talentierte Künstler später in der DDR verpflichtet ist, bietet keinen Raum, um das furchtbare Erlebnis ästhetisch umzusetzen. Nach seiner Flucht in den Westen stehen Kurt alle Möglichkeiten offen – dennoch brütet er eine gefühlte Ewigkeit vor der weißen Leinwand. Erst die schmerzliche Rückbesinnung auf das Schicksal der Tante bringt die ersehnte Inspiration.

Filmplakat

Kunst, Faschismus, Sozialismus, junge BRD: Mit diesem Themenkomplex greift Florian Henckel von Donnersmarck auf das bewährte Sujet deutscher Geschichte zurück, das ihm mit »Das Leben der Anderen« den Oscar einbrachte. »Werk ohne Autor« stützt sich auf Jürgen Schreibers Biografie über den berühmten Maler Gerhard Richter. Richter fand den Film nicht so berauschend (zu reißerisch)

Über die Künstler, die während der Zeit in Düsseldorf im Film auftauchen, habe ich im Blog Spuren schon geschrieben ...

Mir gefällt der Film von der Dramaturgie her immer wieder sehr gut, auch wenn die Ästhetik etwas geleckt und aufgeräumt erscheint.

Tante

Richter Bild im Film

Richter Bild