Rundreise

 Heute mit dem 9€ Ticket eine Rundreise per Bus und Bahn. Zuerst mit dem Regionalexpress nach Forchheim. War gut belegt, aber ich bekam einen Sitzplatz. Es herrschte Verbot der Mitnahme von Fahrrädern ! Ich wollte eigentlich durch den Ort flanieren. Am Bahnhof sah ich einen Bus Richtung Igensdorf. Spontane Entscheidung den zu nehmen. Interessante Fahrt auf Strecken, die ich als Fahrer kenne und jetzt aus entspannterer Perspektive kennenlernte. Wobei der Busfahrer zu bewundern war: Teilweise enge Sträßchen und Ortsdurchfahrten ... Sehr wenig Mitpassagiere ..


Ab Igensdorf ging es dann mit der Gräfenbergbahn gemütlich zurück nach Nürnberg Nord-Ost und per U-Bahn heim. Dauer ca. 3,5 Std. ...

Anmerkung: Da vor einiger Zeit Hautirritationen wg. Sonneneinstrahlung festzustellen waren, konnte ich keine größeren Ausflüge per Rad unternehmen. Ich warte nun auf  weniger Strahlenbelastung im September ....

Dylan

 Über die online Ausleihe der Stadtbücherei ziemlich schnell zwei e-books über Bob Dylan gelesen: Einmal "Forever Young"- 18 bekannte Persönlichkeiten schildern ihr persönliches Verhältnis zu Dylan. Als Ergänzung dann noch " Kleine Anekdoten " --- War und ist halt doch nur ein Mensch ...

Mein Verhältnis: Erstmals 1966 von ihm was mitbekommen (Highway 61), später ab und zu mal. In Fürth Stadthalle enttäuschendes Konzert (Mein Erlebnis: lustlos, runtergeschrammelt, keine Zugabe) . Dann wieder mal gut: 2006 Modern Times

Wildpark Tambach

Heute Vorerkundung Wildpark Schloss Tambach bei Coburg. Resümee: Großer Landschaftspark mit Gehegen, die teilweise begehbar sind. Etwas Reh - lastig, aber vielfältig zu begehen. Der Biergarten ist überteuert. Selbstversorgung ist anzuraten - Rastmöglichkeiten vorhanden ...

 Auf der Rückfahrt Station in Sesslach. Dort Altstadtfest - um dieses Kleinod zu erkunden braucht man mehr Ruhe.

Energiepreise

 Nach dem Gießkannenprinzip hat die Bundesregierung für kurze Zeit das 9 €  Ticket eingeführt und die Spritpreise gesenkt indem man auf Steuern verzichtet. Hat halt kurzzeitig das Wählervolk beruhigt. Besonders bei Gas hat es schon letztes Jahr das Putin-Poker-Spiel gegeben. Noch kurz nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine hat sich Friederike Spiecker mit der schon damals vorhandenen Verteuerung von Energie beschäftigt (am 27.2.22) . Und es hat sich an der Sachlage bis heute nichts verändert:

Unter Subjektförderung versteht man in der Ökonomik eine staatliche Transferzahlung, die eine Person entsprechend ihrer wirtschaftlichen Bedürftigkeit erhält, um einen sozialen bzw. ökonomischen Missstand, unter dem diese Person leidet, zu beheben oder zumindest zu verringern. Wofür die Person die Transferzahlung verwendet, entscheidet sie selbst, d.h. sie kann z.B. auf Preissteigerungen mit der Anpassung ihres Kaufverhaltens reagieren.
Unter Objektförderung versteht man im Gegensatz dazu eine staatliche Maßnahme, die eine Knappheitssituation dadurch zu beheben oder zumindest zu mildern versucht, dass sie entweder die Angebotsmenge erhöht und/oder die Angebotspreise durch Subventionen senkt. Diese Maßnahme kommt damit allen unabhängig von ihrer Einkommenssituation zugute, die das entsprechende Gut nachfragen. Das Signal wird geschwächt, das offenbar knappe Gut sparsam zu verwenden, d.h. seine Nachfragestruktur anzupassen, bzw. das Gut privatwirtschaftlich vermehrt herzustellen oder im Produktionsprozess zu substituieren.

Genau darauf (Objektförderung) laufen aber viele der Vorschläge (Feb 22) hinaus, die nun im Raum stehen: Senkung der Stromsteuer, Senkung der Mehrwertsteuer auf z.B. Erdgas, Erhöhung der Pendlerpauschale etc. – alles Maßnahmen, die der Preisreduktion im Energiebereich dienen sollen. Das klingt naheliegend, ist aber unsozial. Denn während Geringverdiener und Einkommensschwächere tatsächlich in Finanzierungsprobleme geraten, können sich z.B. gut betuchte SUV-Fahrer, viele Quadratmeter Wohnfläche in Anspruch Nehmende, Wintersport-Touristen oder Vielflieger einen tieferen Griff ins Portemonnaie sehr wohl leisten oder eben ihre Konsumstruktur anpassen, ohne dass das zu unzumutbaren Härten führen würde. Warum sollten diese Gruppen vor Preissteigerungen im Energiebereich geschützt werden?

Seit Februar hat sich die Lage verschärft, aber gesellschaftlich habe ich nicht den Eindruck, dass die Mehrzahl der Bevölkerung zu einer Verhaltensänderung bereit ist. Bei der Wirtschaft ist einfach die berechtigte Angst vor einem Blackout vorhanden. Putin reibt sich mit kirchlichem Segen weiter seine Händchen ...

Taubenschwänzchen

 Es ist auch wieder da am Balkon: Das Taubenschwänzchen


Ein Phänomen - der Flug wie ein Kolibri ....