Nachtrag: Fabian Oppolzer

 In einem Schaufenster in Ingolstadt sah ich dieses Bild (es hat mich fasziniert):

Es ist von Fabian Oppolzer, einem sehr vielfältig arbeitenden, kreativen und handwerklich perfekten Künstler. Chapeau !

Eichstätt und Ingolstadt

 Gestern große ÖPNV Tour bei bedecktem Wetter: Zuerst mit dem schnellen RE1 bis Kinding und dann mit fast leerem Bus nach Eichstätt. Der Zug hatte Verspätung, aber der urige Fahrer hat gewartet: "Wir sin des gwoond". Und los ging es erst im Karacho durch das wunderbare Anlautertal. Ab Titting (Brauerei Gutmann) gemütlicher nach Fahrplan.

In Eichstätt gleich zur Tourist-Info und weil ich so einen "sportlichen Eindruck" hinterließ wurden mir eine Menge Radler- und Wanderkarten gratis übereignet. Nette Damen ... Dann unter nebligen Himmel und leicht fröstelnd erst einen Cafe mit wunderbarem Kuchen (Cafe Eder) Spaziergang durch Barock und katholischer Herrschaft. (Sehenswürdigkeiten)





Und dann das: 


Ein Rebell legt sich seit Jahren mit der Kirche an, dekoriert eine Schaufensterfront mit "Blasphemie" und liebt den Konflikt. (Seine interessante Bildergalerie wird von google gestoppt !)
Da der Nebel runterkommt und mich fröstelte, fuhr ich mit dem Zug nach Ingolstadt. Vom Hauptbahnhof mit dem Bus Richtung Donau und Altstadt. Ausstieg am Brückenkopf und von den Resten der Bastion fast erschlagen. Dahinter liegt der Klenzepark. Ich bin etwas an der Donau entlang und dann rüber zum Neuen Schloss. Das Armeemuseum hat mich nicht interessiert. Ich weiß aber jetzt warum die Ingolstädter die Schanzer sind.



Dann noch etwas in die Altstadt rein und ins Münster rein. Hier wieder bei aller Großmächtigkeit das Muffige der Kirche mit Seitenaltären, Beichtstühlen und Prunk.




Mit dem Doppelstock gemütlich zurück durchs Altmühltal nach Treuchtlingen. Dort guter Anschluss nach Nürnberg ....
Neben der DB-App hilft mir speziell für Busse ins Land die Mop-App Bayern....


Zweimal Jungfernfahrt

 Gestern bei sonnigem Wetter habe ich Geli mit unserem Rollz durch den Stadtpark in Fürth geschoben. Endlich mal eine längere Strecke zusammen geschafft.- Sie ist auch ab und zu gelaufen ...

Später habe ich noch die erste Radtour dieses Jahr unternommen. Das von der Werkstatt hergerichtete Fahrrad läuft wieder gut.

Andenken an alten Kanal

Ansbach

 Heute mit der S4 in 42 Min vom Nürnberger Hauptbahnhof vor dem großen Bahnstreik nach Ansbach gefahren. Durch die  überwiegend autofreie  Altstadt geschlendert. Vorher auf kurzem Weg noch durch den fast eisfreien Hofgarten gestreift. Hat mir alles auch bei trübem Wetter sehr gefallen. 


Hier wurde Kaspar Hauser ermordet

viele schöne Ensembles

es gibt einen Skulpturenpfad

ein guter Bauernladen
Da hab ich eine vorzügliche luftgetrocknete Salami bekommen ...
Die Residenz ließ ich links liegen. Einige Kunstwerke des Skulpturenpfades habe ich entdeckt. Die Stadt wirkt aufgeräumt und hat einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Erkundung gelungen. Soeben bekannt gegeben: Das 49 Euroticket läuft dieses Jahr weiter ...
In der S-Bahn ist Platz für Fahrräder (in Nürnberg muss man aber über eine Treppe zum Bahnsteig 22). In der Tourist Info hab ich einige sehr gute Rad- und Wanderkarten gratis bekommen. 

Zwischenbilanz Bahn

 Beim Bahnstreik und bei Frost habe ich das Deutschlandticket noch begrenzt regional ausgenutzt. Z.B. Südstadt und Nordstadt Nürnberg oder Lauf links und rechts. Vorteil des Tickets ist eindeutig, dass man sich mit irgendwelchen Tarifzonen oder Preistabellen nicht mehr herum plagen muss. Und man kann alle Verkehrsmittel im Regionalverkehr benutzen.  Man hat den Fahrplan als App und fährt einfach los.

Nachteil für die Betreiber: Auch wenn es ungefähr 10 Millionen Nutzer gibt, also Monatseinnahmen von ca. 500.000.000 Euro vorhanden sind, fehlt Geld. Man muss z.B. Pendler mit wesentlich teureren Zeit- und Verbundkarten berücksichtigen, die auf das Deutschlandticket umgestiegen sind. Deren frühere Zahlungen muss man abziehen. Und man muss die laufenden Investitionen bedenken. Ich hab jetzt schon einige moderne Züge erlebt. Und das Personal braucht auch höhere Löhne und der Sprit bei den Bussen, seien sie voll Schüler oder leer außerhalb der Stoßzeiten, wurde auch nicht billiger ... und und und .

Die Forderung nach Null-Euro-Ticket ist illusorisch und vermessen. Ich hoffe, dass es nach April weiter läuft und ich wäre bereit auch 69 Euro zu zahlen. 

Meine Erfahrung: Für den Radtransport (geplant im Sommer ) sind einige Züge nicht geeignet. Momentan kostet das Tagesticket Rad 6,50 €. Das geht. Außerdem habe ich als Freizeitnutzer die Möglichkeit die Fahrten nicht gerade zur Hauptverkehrszeit anzutreten. Bestimmte Direkt-Strecken - z,B. Würzburg und München sind immer überlastet. Man hat aber die Möglichkeit längere Umfahrungen zu nutzen....